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Die Kaderplanungen des 1. FC Köln stehen vor einem entscheidenden Durchbruch. Ellyes Skhiri kehrt nach drei Jahren bei Eintracht Frankfurt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Wie das Portal Transfermarkt berichtet, stehen die Verhandlungen zwischen den Vereinen und dem 31-jährigen Mittelfeldspieler unmittelbar vor dem Abschluss. Lediglich der obligatorische Medizincheck trennt den tunesischen Nationalspieler noch von einer Unterschrift am Geißbockheim.

Gehaltseinbußen und eine Ablöse im Millionenbereich

Skhiri war im Sommer 2023 ablösefrei von den Rheinländern an den Main gewechselt. Bei der Eintracht gehörte er mit einem kolportierten Jahresgehalt von über drei Millionen Euro zuletzt zu den Spitzenverdienern. Da der Mittelfeldmann in den sportlichen Planungen der Hessen keine Rolle mehr spielte, wurde er bereits vor Wochen für Vertragsgespräche mit anderen Klubs vom Trainingsbetrieb freigestellt. Nach anfänglichem Pokern um die Gehaltsstrukturen haben sich der Spieler und der FC nun angenähert. Medienberichten zufolge beläuft sich die fällige Ablösesumme, die Köln nach Frankfurt überweisen muss, auf rund 1,5 bis 2 Millionen Euro.

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Bei der SGE, die nach einem 0:7-Debakel gegen den FC Brentford vor Pokalstart ohnehin eine unruhige Vorbereitung erlebt, ist das Kapitel Skhiri damit beendet. Für den 1. FC Köln bedeutet der Transfer hingegen finanzielle Kraftanstrengungen, die möglicherweise durch weitere Abgänge flankiert werden. So gibt es hartnäckige Gerüchte, dass RB Leipzig einen Millionen-Transfer von Said El Mala vom 1. FC Köln plant, was neues Budget für das Mittelfeldzentrum freimachen würde.

Taktische Diskrepanzen und die Parallele zu Özcan

Dass Skhiri in Frankfurt nie gänzlich an seine einstigen Glanzleistungen anknüpfen konnte, lag unter anderem an seiner veränderten Rolle auf dem Platz. Während der Rechtsfuß in Köln zuvor als besonnener Taktgeber und unumstrittener Anker im defensiven Mittelfeld glänzte, fremdelte er im System der Eintracht. Auch eine enttäuschende Weltmeisterschaft mit der tunesischen Nationalmannschaft, bei der Skhiri teilweise als Notnagel in der Innenverteidigung aushelfen musste, erschwerte seinen Stand in Frankfurt.

Der sportliche Werdegang Skhiris erinnert Beobachter an seinen ehemaligen Kölner Teamkollegen Salih Özcan. Beide Spieler zeigten im Trikot der Geißböcke enorm starke Leistungen, die ihnen lukrative Wechsel zu Top-Klubs einbrachten. Doch ähnlich wie Skhiri in Frankfurt konnte auch Özcan bei Borussia Dortmund die hohen Erwartungen nie konstant erfüllen. Nun hofft der 1. FC Köln, dass Skhiri in seinem vertrauten Umfeld zu alter Stärke zurückfindet und dem Spiel der Rheinländer die dringend benötigte strategische Tiefe verleiht.

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