Bayern München verschiebt Vertragsgespräche mit Harry Kane bis nach der WM
Die Vertragsverlängerung von Harry Kane beim FC Bayern zieht sich, da der Stürmer erst nach der WM verhandeln möchte.
Marcus Rashford darf Manchester United in diesem Sommer für die vergleichsweise geringe Ablösesumme von rund 46 Millionen Euro verlassen. Die Vereinsführung will den englischen Nationalspieler offenbar zwingend von der Gehaltsliste streichen, was nun auch den FC Bayern München auf den Plan rufen könnte.
Die Zeichen zwischen Marcus Rashford und seinem langjährigen Arbeitgeber stehen deutlich auf Abschied. Aktuellen Berichten zufolge greift bei dem 28-jährigen Angreifer eine Ausstiegsklausel, die in seinem bis 2028 datierten Vertrag verankert ist. Demnach darf das Eigengewächs den Klub für eine festgeschriebene Summe von knapp 40 Millionen Pfund – umgerechnet etwa 46 Millionen Euro – verlassen. Eine brisante Fußnote: Die direkten Premier-League-Rivalen FC Liverpool und Manchester City sind von dieser Wechsel-Option explizit ausgeschlossen.
Dass genau diese sensiblen Vertragsdetails kürzlich an die Öffentlichkeit gelangten, sorgte im Lager des Spielers für große Verwunderung. Beobachter werten diesen Leak als gezielten Versuch der Red Devils, den Druck auf den Offensivmann und sein Management zu erhöhen, um einen zeitnahen Abgang zu forcieren. United möchte den Topverdiener unbedingt von der Gehaltsliste bekommen. Nachdem ein dauerhafter Verbleib beim FC Barcelona, wo er die abgelaufene Spielzeit auf Leihbasis verbrachte, zuletzt unwahrscheinlich geworden ist, muss sich der Brite nun neu orientieren.
Die unruhige Situation in England hat logischerweise auch den FC Bayern München ins Spiel gebracht. Wie intensiv der deutsche Rekordmeister jedoch an einem Deal arbeitet, bleibt vorerst umstritten. Die Münchner stehen aktuell bereits vor der Verpflichtung des marokkanischen WM-Fahrers Ismael Saibari für die vorderste Reihe. Transfer-Experte Fabrizio Romano dämpfte die Erwartungen zuletzt: Zwar schätze man die Qualitäten des pfeilschnellen Stürmers in der bayerischen Führungsetage, auf der Prioritätenliste stehe er derzeit aber weit unten. Bislang habe es lediglich lose Anfragen gegeben.
Komplett vom Tisch ist die Personalie an der Säbener Straße jedoch nicht. Mick Brown, ehemaliger Chefscout von Manchester United, hält einen Wechsel nach Deutschland für ein durchaus realistisches Szenario. Der Schlüssel zu diesem Transfer-Coup könnte Harry Kane sein. Der Kapitän der englischen Nationalmannschaft pflegt ein exzellentes Verhältnis zu Rashford und könnte eine tragende Rolle dabei spielen, seinen Nationalmannschaftskollegen von den sportlichen Perspektiven in der Bundesliga zu überzeugen. Angesichts des aufgerufenen Schnäppchenpreises bleibt abzuwarten, ob die Bayern-Bosse bei dieser Gelegenheit nicht doch noch aktiv werden.
Die Vertragsverlängerung von Harry Kane beim FC Bayern zieht sich, da der Stürmer erst nach der WM verhandeln möchte.
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