Bayern München plant Davies-Verkauf – Brown als Top-Transfer im Visier
Der FC Bayern plant einen Umbruch in der Abwehr: Alphonso Davies und Hiroki Ito stehen wohl auf der Verkaufsliste.
Der FC Bayern München treibt seine Personalplanungen für die kommende Saison intensiv voran und hat dabei Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt als oberste Priorität ausgemacht. Der 22-jährige Linksverteidiger soll im Sommer an die Isar wechseln, um die durch schwerwiegende Ausfälle entstandene Lücke in der Abwehrkette zu schließen.
Hinter den Kulissen des deutschen Rekordmeisters zeichnet sich ein klares Bild ab: Nathaniel Brown ist das primäre Ziel für die linke Defensivseite. Der deutsche Nationalspieler ist fest entschlossen, den nächsten Karriereschritt zu gehen und strebt einen Wechsel nach München an. Bei Eintracht Frankfurt herrscht offenbar bereits seit Monaten Klarheit darüber, dass der Leistungsträger den Verein nach der Saison verlassen wird. Ein Transfer des 22-Jährigen gilt bei den Verantwortlichen der Hessen intern längst als logische Konsequenz seiner rasanten sportlichen Entwicklung.
Ein leichtes Unterfangen wird der Deal für die Münchner Vereinsführung jedoch nicht. Nach dem Verpassen des internationalen Geschäfts ist die Eintracht darauf angewiesen, einen deutlichen Transferüberschuss zu erwirtschaften. Um den begehrten Abwehrspieler aus seinem noch bis Ende Juni 2030 datierten Vertrag loszueisen, rufen die Frankfurter eine stattliche Summe auf. Im Raum stehen rund 60 Millionen Euro, die inklusive erfolgsabhängiger Boni sogar auf knapp 65 Millionen Euro anwachsen könnten.
Mit diesem finanziellen Kraftakt würde Brown zu den fünf teuersten Neuzugängen der Münchner Vereinsgeschichte aufsteigen. Bislang nahm der Klub lediglich für Superstars wie Harry Kane, Lucas Hernández, Luis Díaz und Matthijs de Ligt noch tiefere Einschnitte ins Festgeldkonto vor.
Dass die Bayern überhaupt bereit sind, eine derart immense Summe für einen Linksverteidiger in die Hand zu nehmen, birgt eine gewaltige Brisanz. Eigentlich war man an der Säbener Straße der festen Überzeugung, diese Position für die kommenden Jahre verlässlich besetzt zu haben. Erst im Februar 2025 hatte der Verein die Zusammenarbeit mit Alphonso Davies bis 2030 verlängert. Dem vorausgegangen waren zähe Verhandlungen und ein klares Machtwort von Klubpatron Uli Hoeneß. Der Kanadier setzte sich am Ende durch und kassiert seitdem ein üppiges Jahresgehalt von schätzungsweise 20 Millionen Euro.
Das einstige Happy End entpuppte sich jedoch rasch als sportliches Desaster. Weniger als einen Monat nach seiner lukrativen Vertragsunterschrift zog sich der pfeilschnelle WM-Kapitän einen Kreuzbandriss zu. Auf diese Hiobsbotschaft folgten nach dem Comeback umgehend weitere schwere Blessuren, sodass Davies sein Rekord-Gehalt seither vorrangig im Krankenstand bezieht. Genau aus dieser massiven personellen Not heraus sehen sich die Bosse nun gezwungen, das Portemonnaie erneut weit zu öffnen, um mit Nathaniel Brown Stabilität in die Viererkette zurückzubringen.
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