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Die Vertragsgespräche zwischen Borussia Dortmund und Karim Adeyemi stehen offenbar vor dem Scheitern. Obwohl der Bundesligist den bis 2027 laufenden Vertrag mit dem Flügelstürmer gerne vorzeitig verlängern würde, deuten die massiven Gehaltsforderungen seines Beraters Jorge Mendes auf einen Abschied im kommenden Sommer hin.

Millionen-Lücke im Vertragspoker

Der Weg zu einer weiteren Zusammenarbeit erweist sich als äußerst steinig. Aktuellen Medienberichten zufolge konfrontiert Star-Berater Jorge Mendes die Dortmunder Verantwortlichen in den Verhandlungen mit Zahlen, die in der Chefetage für Schnappatmung sorgen. Demnach liegen der Verein und die Spielerseite beim Grundgehalt sowie einem möglichen Handgeld millionenweit auseinander. Eine Verlängerung des Arbeitspapiers gilt unter diesen Umständen derzeit als unvorstellbar.

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Infolgedessen forciert das Lager des 24-Jährigen offenbar einen Wechsel im anstehenden Sommer-Transferfenster. Bislang fehlt es jedoch an konkreten Interessenten, da die enormen finanziellen Vorstellungen potenzielle Abnehmer schlichtweg abschrecken.

Gefährliches Szenario für den BVB

Für den Traditionsklub aus dem Ruhrgebiet birgt die festgefahrene Situation ein immenses sportliches und wirtschaftliches Risiko. Sollte sich zeitnah keine Lösung finden und ein Verkauf im Sommer scheitern, könnte der elfmalige Nationalspieler seinen Vertrag einfach aussitzen. Wenn der pfeilschnelle Angreifer im Sommer 2027 ablösefrei auf den Markt geht, um das Maximum an Gehalt für sich herauszuholen, stünde Borussia Dortmund am Ende als großer finanzieller Verlierer da.

Spieler wehrt sich gegen Gerüchte

Der Offensivakteur selbst hatte sich bereits vor einigen Wochen öffentlich zu seiner Zukunft und der anhaltenden Berichterstattung geäußert. Gegenüber den regionalen Medien bekannte er sich klar zu seinem aktuellen Arbeitgeber und forderte gleichzeitig eine klare sportliche Perspektive. Ich möchte bei einem Verein spielen, der mit mir plant und mir das auch klar kommuniziert, stellte er klar.

Gleichzeitig wies er Berichte über angebliche utopische Gehaltsforderungen entschieden zurück. Viele Behauptungen würden schlicht nicht der Wahrheit entsprechen und er erfahre diese Details oft selbst erst aus der Zeitung. Dennoch bleibt die vertragliche Zukunft des Angreifers eine der brisantesten Personalien bei den Schwarz-Gelben.

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