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Borussia Dortmund drängt mit Nachdruck auf die Verpflichtung von Konstantinos Karetsas. Der 18-jährige offensive Mittelfeldspieler des KRC Genk hat sich mit den Schwarz-Gelben bereits grundsätzlich auf einen Wechsel verständigt. Trotz der Einigung mit dem griechischen Nationalspieler hakt der Deal aktuell an den starren Ablöseforderungen des belgischen Erstligisten.

Zähe Verhandlungen um die Ablösesumme

Der KRC Genk erweist sich in den Verhandlungen als harter Brocken. Ein erstes Angebotspaket der Dortmunder in Höhe von 30 Millionen Euro wurde von den Belgiern umgehend abgelehnt. Der Klub beharrt weiterhin auf einer festgeschriebenen Summe von 35 Millionen Euro, was exakt dem stark gestiegenen Marktwert des Top-Talents entspricht. Da der Vertrag des Spielers noch bis 2029 Gültigkeit besitzt, sitzt Genk am längeren Hebel und zeigt bislang keinerlei Bereitschaft zum Entgegenkommen.

Familie und BVB-Sportchef treiben Wechsel voran

Trotz der festgefahrenen Situation gibt es gewichtige Argumente für einen erfolgreichen Abschluss. Das familiäre Umfeld von Karetsas forciert den Transfer in die Bundesliga massiv. Ein entscheidender Faktor ist dabei die geografische Nähe: Dortmund liegt keine 200 Kilometer von seinem Geburtsort Genk entfernt. Auch intern genießt der Youngster höchste Wertschätzung. Der neue BVB-Sportchef Ole Book gilt als absoluter Befürworter des Transfers. Die sportliche Visitenkarte des erst 18-Jährigen spricht Bände: In 92 Pflichtspielen für Genk glänzte er mit 29 Torbeteiligungen, darunter beachtliche 23 Assists.

Adeyemi-Verkauf als Schlüssel zum Transfer?

Finanziell könnte bald die nötige Bewegung in den Poker kommen. Borussia Dortmund steht unmittelbar vor dem Verkauf von Karim Adeyemi an den FC Barcelona. Der Angreifer wurde bereits vom Training freigestellt, um Gespräche zu führen. Die erwartete Ablösesumme von mindestens 22 bis zu 29 Millionen Euro könnte den Westfalen das nötige Kapital liefern, um die Forderungen aus Belgien zu erfüllen. Nach dem ablösefreien Abgang von Julian Brandt sowie den Verkäufen der Talente Cole Campbell und Julien Duranville besteht im offensiven Mittelfeld akuter Handlungsbedarf für den BVB.

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