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Nach dem Abgang von Karim Adeyemi zum FC Barcelona sucht Borussia Dortmund dringend nach Verstärkung für die offensive Außenbahn. Weil die Verhandlungen mit dem 1. FC Köln um den Wunschspieler Said El Mala stocken, rückt nun Carlos Forbs vom Club Brügge in den Fokus des Bundesligisten.

Starke Quoten in Belgien wecken Begehrlichkeiten

Der 22-jährige Portugiese hat sich mit herausragenden Leistungen auf die Wunschzettel der europäischen Elite gespielt. Wie Transfer-Experte Ekrem Konur berichtet, sind neben dem BVB auch Bayer Leverkusen, Atlético Madrid und die AC Florenz an dem Rechtsaußen interessiert. Die Zahlen sprechen für sich: In der vergangenen Saison der belgischen Pro League glänzte der Offensivmann mit 17 direkten Torbeteiligungen, in der Champions League kamen fünf weitere hinzu. Auch in die aktuelle Spielzeit startete der pfeilschnelle Stürmer direkt mit einem Treffer gegen den KV Kortrijk.

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Da der Vertrag des Flügelstürmers in Belgien noch bis 2029 läuft, sitzt Brügge am längeren Hebel und verspürt keinen akuten Verkaufsdruck. Ab einer Summe von rund 30 Millionen Euro wäre der Traditionsklub dem Vernehmen nach allerdings gesprächsbereit. Borussia Dortmund und Atlético Madrid gelten derzeit als die aussichtsreichsten Kandidaten für einen Transfer. Im Raum steht ein Modell aus 25 Millionen Euro Sockelablöse plus fünf Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen. Ein Leihgeschäft mit anschließender Kaufpflicht ist theoretisch denkbar, gilt jedoch als unwahrscheinliche Lösung.

Alte Bekannte und die Kölner Blockadehaltung

Ein völlig Unbekannter ist der Angreifer in Westfalen übrigens nicht. Bereits zu seiner Zeit in der Jugend von Manchester City wurde er mit Schwarz-Gelb in Verbindung gebracht, ehe ihn sein Weg über Ajax Amsterdam und die Wolverhampton Wanderers im vergangenen Sommer nach Belgien führte. Dass die Dortmunder Verantwortlichen nun diese Alternative intensiv prüfen, liegt vor allem an der festgefahrenen Situation rund um Said El Mala. Der 1. FC Köln hat laut übereinstimmenden Medienberichten zuletzt mehrere lukrative Angebote des deutschen Vizemeisters rigoros abgelehnt, was die sportliche Führung des BVB nun zum schnellen Umdenken zwingt.

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