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Borussia Dortmund zeigt konkretes Interesse an einer Verpflichtung von Matias Soulé. Der Offensivspieler der AS Rom soll dem Vernehmen nach in die Bundesliga wechseln, da BVB-Sportdirektor Ole Book zeitnah die schwarz-gelbe Angriffsreihe verstärken möchte.

Hohe Hürde: Die Millionen-Forderung der AS Rom

Laut Berichten der italienischen Gazzetta dello Sport bereiten die Dortmunder eine offizielle Anfrage für den 23-jährigen Argentinier vor. Ein Transfer dürfte sich jedoch als finanzieller Kraftakt erweisen. Die Hauptstädter fordern für ihren Angreifer demnach eine Ablösesumme zwischen 35 und 40 Millionen Euro. Diese Summe resultiert nicht zuletzt aus dem bis 2029 datierten Langzeitvertrag des Linksfußes, der erst vor zwei Jahren für 29 Millionen Euro von Juventus Turin nach Rom gewechselt war.

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In der abgelaufenen Serie-A-Saison bewies der Südamerikaner seine Qualitäten: In 28 Startelfeinsätzen sammelte er beachtliche elf Scorerpunkte. Dem Vernehmen nach sehnt sich der talentierte Flügelspieler nun nach einem Tapetenwechsel und steht einem Transfer nach Deutschland offen gegenüber.

Finanzierung nur durch BVB-Abgänge realistisch

Dass die Borussia eine derart hohe Summe ohne vorherige Einnahmen auf den Tisch legt, gilt als äußerst unwahrscheinlich. Sportdirektor Ole Book wird die prall gefüllte Schatulle der Roma wohl nur bedienen können, wenn auf der Abgangsseite Platz geschaffen wird. Aktuell ranken sich hartnäckige Wechselgerüchte um Serhou Guirassy und Karim Adeyemi. Während der Stürmer intensiv vom türkischen Spitzenklub Fenerbahce umworben wird, ist die sportliche Zukunft des deutschen Nationalspielers Adeyemi noch völlig offen.

Premier-League-Klubs drohen Transfer zu kapern

Selbst wenn der Revierklub die finanziellen Mittel durch Spielerverkäufe aufbringen kann, droht ein harter Kampf um die Unterschrift des Argentiniers. Mit dem Europa-League-Sieger Aston Villa und dem AFC Bournemouth, der vom ehemaligen BVB-Trainer Marco Rose trainiert wird, haben zwei zahlungskräftige Vereine aus der englischen Liga die Entwicklung des Spielers genauestens im Blick. Sollte es zu einem echten Wettbieten um Matias Soulé kommen, müssten die Westfalen im direkten Finanzduell mit den Klubs aus der Premier League voraussichtlich den Kürzeren ziehen.

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