Nach dem überraschenden Taktik-Wechsel im Topspiel beim FC Bayern München schließt Cheftrainer Niko Kovac eine Wiederholung nicht aus. Borussia Dortmund könnte am Mittwochabend im Champions-League-Heimspiel gegen Real Betis erneut mit einer Viererkette auflaufen.

Flexibilität als neuer Trumpf bei Schwarz-Gelb

Beim 2:2-Unentschieden in München überraschte der 55-Jährige mit einer Abkehr von seiner etablierten Dreierkette. Kovac formierte stattdessen einen Viererverbund und beorderte Innenverteidiger Joane Gadou auf die rechte Abwehrseite. Dieser Kniff ging auf und brachte den Dortmundern einen Auswärtspunkt.

Auf der Pressekonferenz am Dienstagmittag ließ der Kroate durchblicken, dass diese Variante eine dauerhafte Alternative bleibt. „Es ist nicht in Stein gemeißelt, dass wir das immer machen werden. Aber es ist auch nicht in Stein gemeißelt, dass wir es nicht wieder so probieren werden“, erklärte der BVB-Coach. Das System werde die Mannschaft in Zukunft sicher immer wieder anwenden.

Fokus auf Leidenschaft vor dem Königsklassen-Duell

Für die anstehende Aufgabe gegen die Spanier (Mittwoch, 21:00 Uhr) stellt der Cheftrainer die Grundtugenden über die reine Formation. Entscheidend sei laut Kovac, dass die Mannschaft das gewählte System mit Leben fülle. Wenn das Team die gleiche Einstellung, Leidenschaft und Intensität wie am vergangenen Wochenende zeige, spiele die Wahl zwischen Drei- oder Viererkette keine Rolle.

Personell kann Borussia Dortmund im Duell mit Real Betis fast aus dem Vollen schöpfen. Einzig die beiden Langzeitverletzten Emre Can und Giannis Konstantelias stehen dem BVB nicht zur Verfügung. Ein Heimsieg in der Königsklasse soll nun den positiven Trend bestätigen.

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