Borussia Dortmund zögert bei Said El Mala – Transfer droht zu platzen
Der millionenschwere Wechsel von Said El Mala zum BVB droht aufgrund fehlender offizieller Angebote zu scheitern.
Borussia Dortmund wird im aktuellen Transferfenster voraussichtlich nicht bei Joey Veerman zuschlagen. Obwohl der BVB mit dem niederländischen Nationalspieler der PSV Eindhoven in Verbindung gebracht wurde, macht ein aktueller Medienbericht deutlich: Eine feste Verpflichtung des Mittelfeldspielers ist nahezu ausgeschlossen, da er weder ins finanzielle Budget noch in das gesuchte sportliche Profil passt.
Zuletzt häuften sich die Meldungen aus den Niederlanden, dass der Bundesliga-Vizemeister ernsthaftes Interesse an Joey Veerman zeige. Der Mittelfeldakteur steht noch bis 2028 bei der PSV Eindhoven unter Vertrag, verfügt jedoch über eine Ausstiegsklausel in Höhe von rund 20 Millionen Euro. Neben den Schwarz-Gelben sollen auch Klubs aus der englischen Premier League sowie der türkische Top-Verein Besiktas ein Auge auf den 16-maligen Nationalspieler geworfen haben.
Laut Informationen der Ruhr Nachrichten ist ein Transfer in den Signal Iduna Park jedoch in weite Ferne gerückt. Bislang habe es nicht einmal eine Kontaktaufnahme seitens der Westfalen gegeben. Das liegt vor allem daran, dass Veerman das Anforderungsprofil für die Mittelfeld-Zentrale nicht optimal erfüllt.
Anstatt das Zentrum mit dem Niederländer zu verstärken, fahndet die sportliche Leitung in Dortmund vielmehr nach einem klassisch defensivorientierten Sechser. Sollte eine solche „Holding Six“ noch verpflichtet werden, favorisiert der BVB offenbar ein Leihgeschäft. Eine feste Verpflichtung im zweistelligen Millionenbereich gilt als äußerst unwahrscheinlich.
Höchste Priorität genießt auf dem Transfermarkt derweil eine ganz andere Personalie: Die Bemühungen um den Flügelspieler Said El Mala vom 1. FC Köln laufen auf Hochtouren und gelten intern als das aktuell heißeste Eisen. Erst wenn auf dieser Position Klarheit herrscht, könnten weitere Planungen für die Schaltzentrale vorangetrieben werden.
Ein Blick auf die bisherigen Bewegungen im laufenden Transfersommer unterstreicht, warum die 20-Millionen-Klausel von Veerman für den BVB derzeit eine zu große Hürde darstellt. Die Borussia hat bereits kräftig investiert: Für Joane Gadou (19 Mio. Euro), Konstantinos Karetsas (30 Mio. Euro), Kaua Prates (7 Mio. Euro) und Justin Lerma (4 Mio. Euro) flossen insgesamt rund 60 Millionen Euro. Diesen Ausgaben stehen Einnahmen in Höhe von lediglich etwa 38 Millionen Euro gegenüber. Ein weiterer millionenschwerer Vorstoß auf dem Transfermarkt wäre daher finanziell kaum zu stemmen.
Der millionenschwere Wechsel von Said El Mala zum BVB droht aufgrund fehlender offizieller Angebote zu scheitern.
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