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Borussia Dortmund hat vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen Eintracht Frankfurt seinen ehemaligen Sportdirektor Sebastian Kehl feierlich verabschiedet. Neben dem 46-Jährigen erlebten auch Niklas Süle, Julian Brandt und Salih Özcan ihren letzten emotionalen Auftritt im BVB-Dress vor heimischer Kulisse.

Ein emotionaler Abschied für den Ex-Kapitän

Die Ehrung von Sebastian Kehl stand ganz im Zeichen großer Dankbarkeit. BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke verabschiedete den 46-Jährigen direkt auf dem Rasen, während die Fans auf der Südtribüne seinen Namen skandierten und ihn lautstark feierten. Stadionsprecher Norbert Dickel fand treffende Worte für den langjährigen Weggefährten und lobte ihn als echten Borussen, der die Vereinsfarben Schwarz und Gelb durch und durch gelebt und geatmet habe.

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Der frühere Mittelfeldspieler kann auf eine historisch erfolgreiche Zeit in Dortmund zurückblicken. Zwischen 2002 und 2015 prägte er eine goldene Ära auf dem Platz, feierte drei Deutsche Meisterschaften und reckte einmal den DFB-Pokal in die Höhe. Seine anschließende Amtszeit als Funktionär endete hingegen vorzeitig: Bereits am 22. März hatte der Revierklub die offizielle Trennung vom Sportdirektor verkündet, der in seiner Führungsrolle teilweise kritisch beäugt wurde. Sein Nachfolger Ole Book hat die sportlichen Geschicke mittlerweile übernommen.

Karriereende für Süle, ungewisse Zukunft für Brandt und Özcan

Neben der Würdigung für den Ex-Manager hieß es auch für drei prominente Spieler der aktuellen Mannschaft Abschied nehmen. Besonders der Abgang von Niklas Süle markiert einen tiefen Einschnitt, denn der Defensivspezialist wird seine aktive Profikarriere nach dieser Spielzeit endgültig beenden.

Auch die Wege von Julian Brandt und Salih Özcan trennen sich von der Borussia. Wohin es die beiden Nationalspieler in der kommenden Saison zieht, ist derzeit noch völlig offen. Das Freitagabendspiel gegen die Hessen bildete somit den perfekten und würdigen Rahmen, um den scheidenden Akteuren den verdienten Applaus der Dortmunder Anhängerschaft mit auf den weiteren Lebensweg zu geben.

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