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Giannis Konstantelias wechselt mit sofortiger Wirkung vom griechischen Spitzenklub PAOK zu Borussia Dortmund. Der 23-jährige Offensivspieler hat bei den Schwarz-Gelben einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2031 unterschrieben. Der Transfer beendet die Dortmunder Suche nach einer Verstärkung für das Zentrum, nachdem eine Verpflichtung von Said El Mala zuvor an astronomischen Ablöseforderungen gescheitert war.

Millionen-Deal mit PAOK: Die finanziellen Details

Für die Dienste des griechischen Nationalspielers überweist der BVB eine Basisablöse von rund 26 Millionen Euro nach Thessaloniki. Durch erfolgsabhängige Boni kann dieses Paket auf knapp 30 Millionen Euro ansteigen. Zudem sicherte sich der abgebende Verein eine Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 15 Prozent. Mit einem kolportierten Jahresgehalt von 3,5 Millionen Euro sichert sich der Vizemeister einen Hochkaräter, der den finanziellen Rahmen für weitere Kaderanpassungen nicht sprengt. Der zuvor stark umworbene Kölner El Mala hätte die Dortmunder dem Vernehmen nach über 50 Millionen Euro gekostet.

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Perfekter Fit für das System von Niko Kovac

Sportlich ergibt der Transfer für die Westfalen absolut Sinn. Im bevorzugten 3-4-2-1-System von Cheftrainer Niko Kovac sind klassische Flügelstürmer ohnehin nicht vorgesehen. Der beidfüßige Neuzugang fühlt sich auf der Zehner-Position am wohlsten und bringt genau die geforderte Flexibilität, das Tempo und die Dribbelstärke mit. In seinen 190 Pflichtspielen für seinen Ausbildungsverein bewies der Spielmacher mit 44 Toren und 26 Vorlagen zudem enorme Torgefahr und wertvolle Erfahrung.

Griechisches Duo beim BVB vereint

Die Eingewöhnung im Ruhrgebiet dürfte dem Neuzugang überaus leicht fallen. Mit Konstantinos Karetsas steht bereits ein Landsmann im Kader der Dortmunder. Das 18-jährige Top-Talent, das erst Anfang August verpflichtet wurde, stand bereits sechsmal gemeinsam mit dem 23-Jährigen für die Nationalmannschaft auf dem Rasen. Die positiven Berichte von Karetsas sollen bei der finalen Entscheidungsfindung eine tragende Rolle gespielt haben. Trotz erneuter Fan-Proteste in Griechenland, die vor einem Jahr noch einen Transfer zum VfB Stuttgart im letzten Moment verhindert hatten, ließ sich die PAOK-Führung dieses Mal nicht mehr von einem Verkauf abbringen.

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