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Marcel Sabitzer hat ein vorbereitendes Team-Essen von Borussia Dortmund am Sonntag überraschend früh verlassen. Der Blitz-Abgang des österreichischen Nationalspielers heizt die Spekulationen um einen Wechsel weiter an, da der BVB kurz vor der Verpflichtung eines direkten Konkurrenten steht.

Frust beim Österreicher? Blitz-Abgang im Jägerheim

Am Sonntag traf sich die Mannschaft von Borussia Dortmund zu einem gemeinsamen Essen in einem alpenländischen Gasthof, um sich auf die anstehende Bundesliga-Saison einzustimmen. Während die Stimmung beim Großteil des Kaders und den mitgebrachten Begleitungen bestens war, fiel einer durch seine vorzeitige Abwesenheit auf. Wie die Tageszeitung Ruhr Nachrichten berichtet, befand sich Marcel Sabitzer bereits auf dem Heimweg, als seine Teamkollegen Ramy Bensebaini und Fabio Silva gerade erst bei der Feierlichkeit eintrafen.

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Die genauen Gründe für den eiligen Rückzug des 30-Jährigen sind offiziell nicht bestätigt. Doch die rasanten personellen Entwicklungen der vergangenen Tage bei den Schwarzgelben rücken diesen Vorfall in einen spannenden Kontext.

Joey Veerman im Anflug: Sabitzer droht die Ersatzbank

Hinter den Kulissen überschlagen sich in Dortmund derzeit die Transfer-Ereignisse. Nachdem der Poker um Wunschspieler El-Mala zuletzt überraschend endete, aktivierte die sportliche Leitung umgehend ihren Plan B. Sollte der BVB den anvisierten Transfer von Joey Veerman zeitnah über die Bühne bringen, droht Sabitzer ein Jahr vor seinem Vertragsende ein spürbarer Absturz in der mannschaftsinternen Hierarchie.

Obwohl der Routinier in der vergangenen Spielzeit auf viele Pflichtspieleinsätze kam, ist sein Status als unangefochtener Stammspieler verflogen. Mit der neuen, prominenten Konkurrenz im zentralen Mittelfeld müsste der Ex-Münchner in der kommenden Spielzeit verstärkt mit einem Platz auf der Bank Vorlieb nehmen – ein Szenario, mit dem sich der ehrgeizige Mittelfeldmann keinesfalls zufriedengeben dürfte.

Millionen-Gehalt als Hürde für einen Wechsel

Ein Transfer noch im laufenden Sommer-Fenster erscheint angesichts der drohenden Reservistenrolle durchaus realistisch. Bis zum Ende der Wechselfrist bleiben allen Beteiligten noch gut zwei Wochen Zeit, um eine sportlich sinnvolle Lösung zu finden. Die größte Hürde für potenzielle Abnehmer dürfte jedoch das üppige Gehalt des Spielers sein: Sabitzer streicht bei der Borussia kolportierte acht Millionen Euro pro Jahr ein. Finanziell wird er bei einem Vereinswechsel wohl kaum Abstriche machen wollen.

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