PSG und FC Barcelona erzielen Einigung über Transfer von Ferran Torres
Paris Saint-Germain und der FC Barcelona haben sich auf einen Wechsel des spanischen WM-Helden Ferran Torres geeinigt.
Der wochenlange Transferpoker ist beendet: Der FC Barcelona verpflichtet Rodri von Manchester City. Der spanische Weltmeister reist am kommenden Montag für den obligatorischen Medizincheck nach Katalonien und wird im Anschluss einen langfristigen Vertrag bis 2030 unterzeichnen. Für den amtierenden Ballon-d'Or-Sieger überweist der spanische Meister eine historische Ablösesumme auf die Insel.
Um den zentralen Mittelfeldspieler aus seinem noch ein Jahr laufenden Vertrag in England herauszukaufen, greifen die Katalanen tief in die Tasche. Die Basisablöse beläuft sich auf 60 Millionen Euro, weitere 12 Millionen Euro können durch Bonuszahlungen fällig werden. Damit reiht sich der 30-Jährige in eine exklusive Liste ein: In der Fußballgeschichte kosteten lediglich Cristiano Ronaldo (117 Millionen) und Neymar (90 Millionen) bei ihren Wechseln jenseits der 30-Jahre-Marke noch mehr Geld. Unter den defensiv ausgerichteten Akteuren löst der Spanier den bisherigen Spitzenreiter Kalidou Koulibaly als alleinigen Rekordhalter ab.
Für Barça-Cheftrainer Hansi Flick bedeutet der Deal eine enorme Aufwertung seines Kaders. Die Katalanen sichern sich nicht nur den Triple-Sieger und Europameister, sondern vergrößern auch ihren namhaften Block an amtierenden Weltmeistern. Nachdem Finaltorschütze Ferran Torres den Klub kürzlich in Richtung Paris Saint-Germain verlassen hatte, steigt die Zahl der Weltmeister in Flicks Aufgebot durch den Neuzugang wieder auf acht.
Während in Barcelona gejubelt wird, wächst der Druck bei Manchester City. Die Citizens befinden sich in der ersten Saison nach dem Abschied von Pep Guardiola in einem massiven Umbruch. Rodri verlässt den Verein nach 298 Pflichtspielen, 13 Titeln und einer extrem erfolgreichen Ära, um in seiner Heimat weitere Trophäen zu sammeln. Durch seinen Verkauf steigen die Transfereinnahmen der Engländer auf 130 Millionen Euro, denen Ausgaben in Höhe von 177 Millionen Euro gegenüberstehen.
Dass dieser Kaderumbau noch nicht abgeschlossen ist, machte der neue Cheftrainer Enzo Maresca nach der herben 0:3-Niederlage im Supercup gegen den FC Arsenal deutlich. Der Italiener pocht darauf, dringend benötigte Neuzugänge schnellstmöglich in das Training zu integrieren, um pünktlich zum Start der Premier League gewappnet zu sein. Im Fokus der sportlichen Leitung stehen dabei vor allem Alternativen für das nun verwaiste Zentrum. Neben dem französischen Lille-Talent Ayyoub Bouaddi wird intensiv über Marescas früheren Schützling Enzo Fernández spekuliert. Der argentinische Weltmeister würde die Kassen der Engländer mit einer kolportierten Ablöse von rund 140 Millionen Euro jedoch massiv belasten.
Paris Saint-Germain und der FC Barcelona haben sich auf einen Wechsel des spanischen WM-Helden Ferran Torres geeinigt.
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