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Ein öffentlicher Transfer-Flirt von Fenerbahce Istanbul sorgt bei Borussia Dortmund für Unruhe. BVB-Sport-Geschäftsführer Lars Ricken hat nun auf die anhaltenden Gerüchte um einen Wechsel von Serhou Guirassy in die türkische Süper Lig reagiert und einen zeitnahen Abgang des 30-jährigen Stürmers vorerst ausgeschlossen.

Fenerbahce-Wahlkampf auf dem Rücken des BVB

In Istanbul tobt derzeit der Präsidentschaftswahlkampf, und der Dortmunder Angreifer ist dabei unfreiwillig zum zentralen Thema geworden. Die Kandidaten Aziz Yildirim und Hakan Safi überbieten sich mit Versprechungen an die Fans des Renommierklubs. Während türkische Medien bereits über eine angebliche mündliche Einigung zwischen Yildirim und dem pfeilschnellen Torjäger spekulierten, legte sein Konkurrent Safi offensiv nach. Er kündigte vollmundig an, den Transfer unabhängig vom Wahlausgang realisieren zu wollen, um Fenerbahce zur langersehnten Meisterschaft zu führen.

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Lars Ricken stellt klar: Keine offizielle Offerte für Guirassy

Die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben betrachten das mediale Treiben am Bosporus bislang mit kühlem Kopf. Gegenüber der WAZ stellte Lars Ricken unmissverständlich klar, dass dem Klub aktuell kein Angebot für den Offensivmann vorliege. Der BVB-Boss betonte die immense Bedeutung des Spielers, der seinen sportlichen Wert für den Verein in den vergangenen beiden Spielzeiten eindrucksvoll unter Beweis gestellt habe. Ein aktiver Verkauf sei demnach nicht geplant.

Schmerzgrenze bei 40 Millionen Euro?

Gänzlich vom Tisch ist ein Abgang jedoch nicht. Da eine im Vertrag verankerte Ausstiegsklausel laut Medienberichten für Fenerbahce keine Gültigkeit besitzt, liegt das Heft des Handelns komplett beim Bundesligisten. Erst bei einer Ablösesumme jenseits der 40-Millionen-Euro-Marke wäre Borussia Dortmund demnach überhaupt gesprächsbereit. Auch Sportdirektor Ole Book ließ zuletzt eine kleine Hintertür offen. Zwar sei es nicht die Prämisse, den torgefährlichen Stürmer abzugeben, doch der Verein müsse wirtschaftlich verantwortungsvoll handeln. Bei außergewöhnlichen Angeboten werde man die Situation am Verhandlungstisch neu bewerten.

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