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Borussia Mönchengladbach hat ein erstes Angebot des Premier-League-Klubs Newcastle United für Torhüter Moritz Nicolas abgelehnt. Die Magpies boten dem Vernehmen nach 12 Millionen Euro für den 28-jährigen Schlussmann, was die sportliche Führung der Fohlen jedoch nicht überzeugte. Sportdirektor Rouven Schröder pocht auf eine deutlich höhere Ablöse für seine unumstrittene Nummer eins.

Rekord-Ablöse im Visier: Gladbach fordert 15 Millionen Euro

Die gebotenen 12 Millionen Euro hätten Nicolas in der internen Transferhistorie bereits auf eine Stufe mit Vereinslegende Marc-André ter Stegen gestellt, der 2014 für exakt diese Summe zum FC Barcelona wechselte. Dennoch bleibt die Borussia bei den Verhandlungen hart. Da eine im bis 2029 laufenden Vertrag verankerte Ausstiegsklausel am 1. Juli verstrichen ist, diktiert der Bundesligist nun die Bedingungen. Dem Bericht zufolge ist der Klub vom Niederrhein erst ab einer Summe von mindestens 15 Millionen Euro gesprächsbereit.

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Newcastle sucht Verstärkung zwischen den Pfosten

Der englische Traditionsverein sucht weiterhin nach einem gestandenen Keeper für die neue Saison. Zwar verpflichtete United kürzlich bereits das 20-jährige Talent Ewen Jaouen für 21,5 Millionen Euro, doch dieser soll aufgrund mangelnder Erfahrung behutsam für die Zukunft aufgebaut werden. Die Routiniers Nick Pope und Mark Gillespie nähern sich mit ihren jeweils 34 Jahren dem Herbst ihrer Karrieren. Neben den Engländern sollen auch Eintracht Frankfurt, der VfL Wolfsburg und der spanische Klub Real Sociedad unter Trainer Pellegrino Matarazzo Interesse an dem Gladbacher zeigen.

Wer könnte bei einem Abgang am Niederrhein übernehmen?

Gladbachs Sportdirektor Schröder betonte zuletzt deutlich, dass der Keeper ein fester Bestandteil der Kaderplanung sei, schloss aber Überraschungen bis zum Ende der Transferperiode nicht aus. Sollte es tatsächlich zu einem lukrativen Abgang kommen, müsste sich die Borussia nach Alternativen umsehen. Tjark Ernst von Hertha BSC galt als möglicher Kandidat für die Nachfolge, steht jedoch offenbar in intensiven Verhandlungen mit Feyenoord Rotterdam. Bei einem Nicolas-Abgang ruhten die Hoffnungen vorerst auf dem internen Trio um Neuzugang Daniel Batz, Jan Olschowsky und Routinier Tobias Sippel.

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