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Borussia Mönchengladbach muss in den kommenden Monaten auf Jens Castrop verzichten. Der südkoreanische WM-Teilnehmer zog sich in einem Testspiel eine schwere Schulterverletzung zu und muss sich nun einer Operation unterziehen.

Schulter ausgekugelt: OP für Castrop unumgänglich

Der bittere Rückschlag ereignete sich am vergangenen Mittwoch. Beim deutlichen 15:0-Testspielsieg der Fohlen gegen den FC Rottach-Egern kugelte sich der Mittelfeldspieler die Schulter aus. Wie der Bundesligist am Samstag offiziell bestätigte, ist ein operativer Eingriff nicht zu vermeiden. Damit fällt der Leistungsträger, der zuvor noch für Südkorea bei der Weltmeisterschaft im Einsatz war, für unbestimmte Zeit aus.

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Auch die Vereinsführung zeigte sich sichtlich getroffen von dem Ausfall. Das ist eine bittere Nachricht für uns alle. Nun hoffen wir auf einen guten und schnellen Heilungsverlauf, erklärte Gladbachs Sportchef Rouven Schröder angesichts der Hiobsbotschaft am Wochenende.

Verletzungssorgen am Niederrhein wachsen

Für Borussia Mönchengladbach kommt der monatelange Ausfall des Mittelfeldakteurs zur absoluten Unzeit, denn das Lazarett des Traditionsvereins füllt sich in der Vorbereitung bereits bedenklich. Vor dem Zwischenfall um Castrop hatten sich bereits zwei weitere Defensivkräfte verletzt abgemeldet.

So muss die Borussia aktuell auch auf Fabio Chiarodia verzichten, der an einem Muskelfaserriss im linken Oberschenkel laboriert. Zudem fehlt Juchym Konoplija mit einem Innenbandanriss im rechten Knie. Die ohnehin anspruchsvolle Saisonvorbereitung wird für die Gladbacher damit zu einem echten Härtetest, der den Kaderplanern in den kommenden Wochen einiges abverlangen dürfte und direkte Auswirkungen auf die defensiven Alternativen zum Ligastart hat.

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