AS Rom lockt Julian Brandt – Serie-A-Transfer statt Wechsel nach Spanien
Nach seinem BVB-Aus rückt Julian Brandt ins Visier der AS Rom, während Atlético Madrid prominente Konkurrenz bekommt.
Borussia Dortmund treibt die Kaderplanung voran und hat offenbar ein Auge auf den deutschen U21-Nationalspieler Nicolò Tresoldi geworfen. Der 21-jährige Angreifer sorgt derzeit beim FC Brügge für Furore und rückt damit massiv in den Fokus der europäischen Elite.
In der Spielzeit 2025/26 explodierten die Leistungswerte des deutschen Sturmjuwels. Tresoldi absolvierte für den FC Brügge 58 Pflichtspiele und erzielte dabei herausragende 23 Tore. Besonders auf dem höchsten internationalen Parkett bewies der Offensivmann seine Qualitäten: In der Champions League netzte er dreimal ein. Ein besonderes Ausrufezeichen setzte er beim 3:3 im Zwischenrunden-Hinspiel gegen Atlético Madrid. Dieser Treffer hat bei den spanischen Hauptstädtern offensichtlich nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
Ein Selbstläufer wird eine mögliche Verpflichtung für den BVB jedoch nicht. Wie das renommierte Sportportal The Athletic berichtet, buhlen neben den Dortmundern auch Aston Villa und Atlético Madrid intensiv um den treffsicheren Angreifer. Die Westfalen und die Madrilenen sollen das Talent bereits seit längerer Zeit genau beobachten.
Darüber hinaus bringt das Portal fussballdaten.de ein noch größeres Feld an Interessenten ins Spiel. Demnach haben auch die Bundesligisten Bayer Leverkusen, VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt sowie die italienischen Traditionsklubs AC Mailand, Atalanta Bergamo und Lazio Rom den ehemaligen Hannoveraner auf ihrem Einkaufszettel.
Tresoldi durchlief die Nachwuchsabteilung von Hannover 96 und feierte dort im Juli 2022 sein Profidebüt in der 2. Bundesliga. Nach 14 Toren und sechs Vorlagen in 80 Einsätzen für die Niedersachsen wagte er im Sommer 2025 für eine Ablöse von 7,5 Millionen Euro den Schritt nach Belgien. Dort reifte er endgültig zum internationalen Top-Stürmer.
Wer den Zuschlag im Werben um den DFB-Youngster erhält, dürfte maßgeblich von den finanziellen Forderungen des FC Brügge abhängen. Da der Vertrag des Spielers noch langfristig bis zum Sommer 2029 datiert ist, sitzen die Belgier am längeren Hebel. Expertenkreise mutmaßen, dass mittlerweile eine stattliche Ablösesumme von 20 bis 25 Millionen Euro fällig wäre, um den Wechselpoker für sich zu entscheiden.
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