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Die sportliche Zukunft von Serhou Guirassy nimmt konkrete Formen an. Der Stürmer von Borussia Dortmund hat eine richtungsweisende Entscheidung getroffen und schließt einen Transfer in die Wüste aus. Der Nationalspieler Guineas möchte stattdessen weiterhin auf europäischer Bühne auf Torejagd gehen.

Keine Wüsten-Millionen: Darum platzt der Saudi-Deal

In den vergangenen Wochen kursierten zahlreiche Gerüchte über ein lukratives Engagement im Nahen Osten. Gleich mehrere Klubs aus der Saudi Pro League signalisierten ernsthaftes Interesse an dem erfahrenen Angreifer. Doch der BVB-Profi hat dieser Option nun einen Riegel vorgeschoben.

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Für die klare Absage an einen Wechsel nach Saudi-Arabien sind vor allem zwei Faktoren ausschlaggebend. Zum einen sitzen die Millionen bei den saudischen Vereinen nicht mehr so locker wie noch in den vergangenen Transferperioden. Zum anderen öffnet das dortige Transferfenster erst spät, am 22. Juli. Der begehrte Torjäger wünscht sich jedoch frühzeitige Planungssicherheit und schnelle Klarheit für die kommende Spielzeit.

Fenerbahce oder Premier League? Interessenten stehen Schlange

Trotz der Entscheidung gegen Saudi-Arabien ist ein Verbleib im Signal Iduna Park keineswegs in Stein gemeißelt. Besonders in der Türkei wurde der Name des Stürmers zuletzt heiß diskutiert. Rund um die Präsidentschaftswahl bei Fenerbahce und den neuen Klub-Boss Aziz Yildirim gab es bereits Medienberichte über eine angebliche mündliche Einigung.

Darüber hinaus richtet sich der Blick nach England. Der Premier-League-Klub Aston Villa ist offenbar in den Poker eingestiegen und beobachtet die Situation des Offensivmanns ganz genau. Auch Tottenham Hotspur hat den Torjäger auf dem Zettel und prüft laut Transferexperte Gianluca Di Marzio eine Verpflichtung in diesem Sommer.

BVB-Boss Ricken spricht klares Machtwort

Bei Borussia Dortmund gibt man sich angesichts der anhaltenden Spekulationen gelassen. Die Verantwortlichen planen fest mit ihrem Spieler. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken räumte gegenüber der WAZ mit den akuten Wechselgerüchten auf und betonte die hohe sportliche Wertigkeit des Stürmers für die Schwarz-Gelben.

Uns liegt kein Angebot für Serhou vor. Wir haben auch nicht vor, ihn abzugeben, stellte Ricken unmissverständlich klar. Der BVB-Boss unterstrich zudem, dass der Nationalspieler seinen enormen Wert für Borussia Dortmund in den vergangenen beiden Spielzeiten eindrucksvoll unter Beweis gestellt habe. Einem vorzeitigen Abgang erteilte die Dortmunder Chefetage damit eine deutliche Absage.

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