Christopher Nkunku hat am fünften Spieltag der Bundesliga Vereinsgeschichte geschrieben. Nach seinem lupenreinen Hattrick beim 6:0-Erfolg von RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt wählte die Transfermarkt-Community ihn und drei weitere Akteure der Sachsen in die Elf des Spieltages. Der historische Dreierpack krönte ein Wochenende, das auch in Augsburg für einen neuen Rekord sorgte.

Lupenreiner Hattrick: Nkunku bricht den Bann

Beim furiosen Sieg gegen die Hessen gelang Nkunku etwas, das zuvor keinem Profi der Roten Bullen im deutschen Oberhaus vergönnt war. Der Angreifer erzielte alle drei Tore in der ersten Halbzeit und schnürte damit einen lupenreinen Hattrick nach deutschem Fußballverständnis. Zwar trafen Timo Werner, Yussuf Poulsen und Yan Diomande in der Vergangenheit ebenfalls dreifach für Leipzig – Diomande zuletzt beim identischen 6:0-Erfolg gegen Frankfurt –, doch stets trennten der Halbzeitpfiff oder andere Torschützen die Treffer.

Die Transfermarkt-Community belohnte diese Leistung folgerichtig mit den meisten Stimmen aller Bundesliga-Akteure des Wochenendes. Der Leipziger Angreifer reiht sich durch diesen Kraftakt auf Platz 343 der schnellsten Dreierpacks der Bundesliga-Historie ein.

Demichelis siegt im Trainerduell

Der französische Offensivmann steht nicht allein in der illustren Auswahl. Auch Flügelstürmer Antonio Nusa und Mittelfeldspieler Ezechiel Banzuzi sicherten sich nach jeweils einem Tor und einer Vorlage ihren Platz in der Mannschaft. Auf der Trainerbank setzte sich RB-Coach Martín Demichelis knapp gegen Daniel Thioune durch. Der Bremer Übungsleiter hatte mit seinem Team nach einem 0:2-Rückstand in Dortmund noch gepunktet, was den Werderanern zum vierten Mal in den vergangenen siebeneinhalb Jahren gelang.

Zwischen den Pfosten gewann ein Bremer das direkte Abstimmungsduell. Karl Hein sammelte minimal mehr Stimmen als Leipzigs Maarten Vandevoordt, während auch der Augsburger Finn Dahmen viele Fürsprecher in der Umfrage fand.

Acht Sekunden: Fellhauer schockt Manuel Neuer

Der FC Augsburg schrieb abseits der Leipziger Gala die zweite große Geschichte des Wochenendes. Robin Fellhauer nutzte beim Unentschieden gegen den FC Bayern München einen Patzer von Torhüter Manuel Neuer eiskalt aus und erzielte nach etwas mehr als acht Sekunden das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte. Diese Aktion brachte dem FCA-Profi souverän einen Platz in der Auswahl ein.

Das Aufgebot der Community wird durch Protagonisten weiterer knapper Duelle abgerundet. Said El Mala landete nach seinem Siegtreffer für den 1. FC Köln im Derby gegen Borussia Mönchengladbach (2:1) ebenso im Team wie Miro Muheim, der für den Hamburger SV beim 3:2-Erfolg in Hoffenheim als Einwechselspieler ein Tor und einen Assist beisteuerte. Anthony Caci vom 1. FSV Mainz 05 verdiente sich seine Nominierung durch zwei Treffer beim 3:4 gegen Bayer Leverkusen. Vom VfB Stuttgart komplettieren Doppelvorlagengeber Angelo Stiller, Torschütze Jeff Chabot und Außenverteidiger Maximilian Mittelstädt die Elf, nachdem die Schwaben mit 2:0 in Paderborn triumphiert hatten.

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