Machtkampf bei Real Madrid: Riquelme plant Coup mit Klopp und Haaland
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Der österreichische Nationalspieler David Alaba wird Real Madrid im kommenden Sommer nach Ablauf seines Vertrages verlassen. Dies bestätigten die Königlichen am Freitagnachmittag offiziell in einer Mitteilung. Nach fünf Jahren in der spanischen Hauptstadt trennen sich damit die Wege des Defensivspezialisten und des Rekordmeisters.
Der 33-jährige Verteidiger wechselte im Sommer 2021 ablösefrei vom FC Bayern München zu den Spaniern. Seitdem absolvierte er 131 Partien für Madrid, in denen er fünf Tore erzielte und neun weitere auflegte. Sportlich war die Zeit äußerst erfolgreich: Alaba feierte mit dem Team zwei spanische Meisterschaften und triumphierte zweimal in der Champions League. Vereinspräsident Florentino Pérez würdigte den scheidenden Profi mit emotionalen Worten. Er bezeichnete ihn als Symbolfigur auf dem Weg zum vierzehnten Titel in der Königsklasse und betonte, Madrid werde immer seine Heimat bleiben. Seine offizielle Verabschiedung soll am Samstagabend im Rahmen des letzten Saisonspiels gegen Athletic Bilbao stattfinden.
Trotz der großen Erfolge war Alabas Zeit in Spanien von einer immensen Leidensgeschichte überschattet. In seinen fünf Jahren im Trikot der Königlichen verpasste er über 130 Pflichtspiele. Besonders ein schwerer Kreuzbandriss im Dezember 2023 warf den Ex-Münchner drastisch zurück und kostete ihn mehr als ein Jahr seiner aktiven Karriere. Auch in der laufenden Spielzeit kam er unter Trainer Álvaro Arbeloa lediglich auf 15 Einsätze mit knapp über 500 Spielminuten.
Wie es auf Vereinsebene für den Defensiv-Allrounder weitergeht, ist derzeit noch völlig ungeklärt. In der Gerüchteküche wird unter anderem Red Bull Salzburg als möglicher neuer Arbeitgeber gehandelt, was eine spektakuläre Rückkehr in seine Heimat bedeuten würde. Unmittelbar liegt der Fokus des 112-fachen Nationalspielers jedoch auf der kommenden Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Dort wird er die österreichische Auswahl als Kapitän anführen und trifft in der Gruppenphase ab Mitte Juni auf Jordanien, Argentinien und Algerien.
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