Manchester United erlebt historischen Fehlstart – Druck auf Carrick wächst
Nach einem 1:1 gegen Tottenham Hotspur legt Manchester United den schlechtesten Saisonstart seit 40 Jahren hin.
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft trifft am Dienstag um 17.45 Uhr im Bremer Weserstadion auf Japan. Nach dem erfolgreichen Start in die Länderspielreihe wartet mit dem amtierenden Asienmeister ein echter Prüfstein auf das Team von Bundestrainer Christian Wück. Das zweite Testspiel der laufenden WM-Saison dient als wichtiger Gradmesser für das taktische Verhalten gegen defensiv kompakte Gegner.
Für den 53-jährigen Cheftrainer ist die Begegnung in der Hansestadt eine Rückkehr an eine besondere Wirkungsstätte. Ende Mai 2025 feierte die deutsche Auswahl an gleicher Stelle einen deutlichen 4:0-Erfolg gegen die Niederlande in der Nations League. Entsprechend positiv blickt Wück auf die optimalen Bedingungen und erhofft sich erneut lautstarke Unterstützung von den Rängen.
Wie die „Sportschau“ berichtet, werden am Spieltag voraussichtlich knapp 25.000 Zuschauer in der Arena erwartet. Auch wenn dies den Wert von über 32.000 Fans aus dem Vorjahr nicht ganz erreicht, setzt der Trainerstab auf einen spürbaren Stimmungsschub. Bereits beim 4:2-Sieg gegen Australien am vergangenen Freitag in Karlsruhe sorgte die Rückkehr zu den Stehplätzen für eine treibende Kulisse.
Mit Japan reist der Gewinner der letzten Asienmeisterschaft an, der im Finale exakt jene Australierinnen mit 1:0 bezwang, die das deutsche Team gerade erst besiegt hat. Wück ordnet die Gäste am Ball als eine der stärksten Nationen weltweit ein und vergleicht ihr Niveau lediglich mit dem der Spanierinnen. Die Hauptaufgabe für die DFB-Elf wird es laut dem Bundestrainer sein, physisch dagegenzuhalten und überhaupt in den Ballbesitz zu kommen.
Wie groß die individuelle Qualität des Gegners ist, weiß Franziska Kett aus dem täglichen Trainingsbetrieb. Die 21-jährige Offensivspielerin steht gemeinsam mit der Japanerin Momoko Tanikawa beim FC Bayern München unter Vertrag. Kett bescheinigt ihrer jungen Vereinskollegin absolute Weltklasse und außergewöhnliche Fähigkeiten in engen Räumen.
Für Kett persönlich bietet die Partie eine weitere Gelegenheit, ihre rasante Entwicklung seit dem Debüt vor eineinhalb Jahren auf internationalem Rasen zu bestätigen. Der Bundestrainer hatte der Münchnerin bereits vor der Europameisterschaft das Vertrauen geschenkt, obwohl sie im Verein noch nicht zum unumstrittenen Stammpersonal zählte.
Das Aufeinandertreffen mit den technisch versierten Asiatinnen markiert nun den nächsten logischen Schritt im aktuellen Länderspiel-Fenster. Mit Blick auf die anstehende Weltmeisterschaft muss der Kader beweisen, dass er auch gegen extrem ballsichere Top-Nationen nicht nur reagieren, sondern das Spielgeschehen aktiv kontrollieren kann.
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