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Adi Hütter ist am Montag offiziell als Cheftrainer von Eintracht Frankfurt auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Beim Start in die neue Saison im heimischen Stadtwald erlebten 2.000 Fans einen emotionalen Auftakt, bei dem der Österreicher nicht nur für eine neue Aufbruchstimmung sorgte, sondern auch direkt erste personelle Konsequenzen zog.

Die Mannschaft steht in der Bringschuld

Nach den turbulenten vergangenen Monaten unter seinem Vorgänger Albert Riera soll bei den Hessen nun wieder Kontinuität einkehren. Der Rückkehrer wurde von den Anhängern mit lautstarken Sprechchören empfangen und genoss sichtlich den Zuspruch an alter Wirkungsstätte. Auf der anschließenden Medienrunde nahm der Fußballlehrer seine Mannschaft direkt in die Pflicht. Er betonte, dass das Team den Fans nach der schwierigen Zeit etwas zurückgeben und zwingend wieder eine geschlossene Einheit auf dem Platz bilden müsse.

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Empathie für Burkardt zeigt Wirkung

Wie wichtig dem neuen starken Mann an der Seitenlinie die interne Kommunikation ist, zeigte sich eindrucksvoll auf dem Rasen. In einem langen Vieraugengespräch nahm er sich Jonathan Burkardt zur Seite. Der Offensivmann hatte zuletzt eine Nominierung für die Weltmeisterschaft verpasst. Der Coach zeigte großes Verständnis für die Enttäuschung seines Schützlings, da er 1998 als österreichischer Nationalspieler ein ähnliches Schicksal am eigenen Leib erfuhr. Die aufbauenden Worte trugen sofort Früchte: Der Angreifer präsentierte sich im anschließenden Trainingsspiel voller Tatendrang, erzielte einen Treffer und glänzte als brillanter Vorbereiter.

Fünf Streichkandidaten ziehen den Kürzeren

Während sich neben etablierten Kräften auch Neuzugang Malik Pimpong sowie zahlreiche Nachwuchstalente präsentieren durften, wehte für andere Akteure ein kalter Wind. Gleich fünf Spieler – namentlich Niels Nkounkou, Noel Futkeu, Jessic Ngankam, Junior Dina Ebimbe und Michy Batshuayi – wurden in eine separate Trainingsgruppe versetzt. Der Übungsleiter stellte klar, dass im Vorfeld unmissverständliche Absprachen mit den entsprechenden Beratern getroffen wurden. Wer in den künftigen sportlichen Planungen keine tragende Rolle mehr spielt, steht bei der Eintracht ab sofort im Schatten.

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