BVB besiegt Frankfurt – Schlotterbeck rügt die BVB-Offensive
Borussia Dortmund besiegt Frankfurt mit 1:0. Abwehrchef Nico Schlotterbeck lobt die Defensive, rügt aber die Offensive.
Eintracht Frankfurt strukturiert die sportliche Leitung nach dem Abschied von Sportvorstand Markus Krösche übergangsweise neu. Wie der hessische Bundesligist am Donnerstagnachmittag mitteilte, rückt Sportdirektor Timmo Hardung mit sofortiger Wirkung in eine zentralere Rolle auf. Auch Ex-Profi Sebastian Rode übernimmt neue Aufgaben im unmittelbaren Umfeld der Mannschaft.
Der 36-jährige Timmo Hardung leitet ab sofort nicht mehr nur die Kaderplanung, sondern trägt auch die Verantwortung für den medizinischen Bereich und das Nachwuchsleistungssystem. Diese Abteilungen hatten zuvor direkt an den ausgeschiedenen Sportvorstand berichtet. Vorstandschef Axel Hellmann übernimmt die restlichen Aufgaben von Krösche vorerst kommissarisch, darunter fällt laut Vereinsangaben auch der Frauenfußball.
Die klare Positionierung des Vereins beendet gleichzeitig die jüngsten Spekulationen um Hardung. Der Sportdirektor wurde in den vergangenen Wochen mit einem Wechsel zur AC Mailand in Verbindung gebracht, wo er angeblich gemeinsam mit Krösche anheuern sollte. Nun fokussiert er sich stattdessen auf die Effizienz der sportlichen Einheiten und die Vorbereitung des kommenden Wintertransferfensters, während im Hintergrund die Suche nach einem permanenten Nachfolger für Krösche weiterläuft.
Hellmann begründet die Entscheidung mit der Notwendigkeit einer straffen Führungsebene. Der Vorstandsvorsitzende erklärte, man wolle die Verantwortlichkeiten bündeln und die Effizienz erhöhen: „Timmo Hardung hat bis auf Weiteres den Auftrag, alle sportlichen Einheiten im Männerfußball zu führen.“ Die Ausweitung seiner Zuständigkeiten mache es erforderlich, die operativen Schwerpunkte von der Mannschaft auf strategische Aufgaben zu verlagern.
Eine weitere Personalie betrifft den ehemaligen Frankfurter Mittelfeldspieler Sebastian Rode. Der Ex-Profi setzt sein laufendes Trainee-Programm ab dem 1. November im sportlichen Bereich fort. Dabei übernimmt er künftig verstärkt Aufgaben direkt am Team, um die entstandenen Betreuungslücken im täglichen Ablauf zu schließen.
Axel Hellmann betont den Wert des ehemaligen Kapitäns für die aktuelle Phase des Umbruchs. Der Klubchef sieht in Rode eine wichtige Stütze für den Verein: „Sebastian Rode als hoch angesehener ehemaliger Spieler bringt dafür durch seine Erfahrung, seine Persönlichkeit und seine enge Verbundenheit mit der Eintracht wertvolle Voraussetzungen mit.“ Durch diesen Schritt bindet der Bundesligist eine zentrale Identifikationsfigur eng an die operativen Prozesse, bis der Vorstand wieder komplettiert ist.
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