Die beiden spanischen Top-Klubs FC Barcelona und Real Madrid haben offenbar Tottenhams Rechtsverteidiger Pedro Porro ins Visier genommen. Für einen Transfer des amtierenden Weltmeisters im kommenden Sommer steht eine historische Ablösesumme im Raum.

Spurs fordern 88 Millionen Euro

Wie das englische Portal „Teamtalk“ berichtet, schließen Vermittler einen Abgang des 27-Jährigen in Richtung Heimat nicht aus. Dabei hatte Porro erst im Juni einen neuen, bis 2031 gültigen Vertrag bei den Tottenham Hotspur unterschrieben. Dieses langfristige Arbeitspapier verschafft den Londonern nun eine exzellente Ausgangslage für einen möglichen Transfer-Poker. Dem Vernehmen nach beziffert der Premier-League-Klub seine Schmerzgrenze auf umgerechnet gut 88 Millionen Euro.

Sollte einer der Interessenten diesen Betrag tatsächlich auf den Tisch legen, würde dies einen neuen Weltrekord bedeuten. Noch nie zuvor wurde für einen Rechtsverteidiger eine derart hohe Ablöse gezahlt. Den bisherigen Bestwert hält Achraf Hakimi, für den Paris Saint-Germain im Jahr 2021 rund 68 Millionen Euro an Inter Mailand überwies.

Spielerlager forciert den LaLiga-Wechsel

Porro selbst soll einem Wechsel zu Real Madrid oder dem FC Barcelona sehr offen gegenüberstehen. Berichten zufolge ist der Defensivspezialist mit der sportlichen Entwicklung der „Spurs“ unzufrieden.

Um eine Rückkehr nach Spanien zu realisieren, ist die Spielerseite offenbar bereits aktiv geworden. Demnach wurden Vermittler beauftragt, die Machbarkeit eines Transfers für den kommenden Sommer auszuloten. Ob die beiden spanischen Großmächte jedoch bereit sind, die geforderte Rekordsumme zu zahlen, bleibt vorerst offen.

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