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Der FC Bayern München muss kurz vor dem Pflichtspielauftakt der Saison 2026/2027 um Konrad Laimer bangen. Der österreichische Nationalspieler verletzte sich am Samstag beim Testspiel gegen RB Leipzig im Rahmen des Telekom Cups und musste gestützt von Betreuern den Platz verlassen.

Frühes Aus nach Zweikampf mit David Raum

Die Begegnung war kaum angepfiffen, als sich das Unglück anbahnte. In der Anfangsphase blieb Laimer nach einem Zweikampf mit dem Leipziger David Raum auf dem Rasen liegen und signalisierte schnell, dass es für ihn nicht weitergeht. Der Pechvogel des deutschen Rekordmeisters verschwand daraufhin, gestützt von medizinischem Personal, in den Katakomben. Bereits in der zehnten Spielminute sah sich Trainer Vincent Kompany gezwungen zu reagieren und brachte Sacha Boey für den verletzten Außenverteidiger in die Partie. Erste Vermutungen deuten auf eine Blessur am Oberschenkel hin, eine exakte medizinische Diagnose steht jedoch noch aus.

Verletzungspech überschattet Vertragsverlängerung

Für den Defensivallrounder kommt der Rückschlag zur absoluten Unzeit. Der Österreicher hat ohnehin ein schwieriges Jahr hinter sich, in dem ihn abwechselnd ein Muskelfaserriss und hartnäckige Wadenprobleme ausbremsten. Dabei sollte die anstehende Spielzeit eigentlich für Kontinuität sorgen, nachdem der 29-Jährige erst kürzlich seinen Vertrag in München bis 2029 ausgedehnt hatte.

Dieser Einigung war ein zäher Poker vorausgegangen, bei dem die Vorstellungen beider Parteien lange weit auseinanderlagen. Sogar Ehrenpräsident Uli Hoeneß schaltete sich damals ein und merkte öffentlich an, dass der unermüdliche Arbeiter auf dem Platz eben nicht Diego Maradona sei. Trotz anfänglicher Irritationen über diese Aussagen fanden Klub und Spieler schließlich zusammen.

Ein unverzichtbarer Faktor für Vincent Kompany

Ein entscheidender Grund für den langfristigen Verbleib des kolportierten Zehn-Millionen-Euro-Verdieners war auch der aktuelle Trainerstab. Kompany schätzt die taktische Vielseitigkeit und Einsatzbereitschaft seines Schützlings enorm. Dass der Ex-Leipziger für die Münchner unverzichtbar sein kann, bewies er in der abgelaufenen Saison 2025/2026. Dort absolvierte er wettbewerbsübergreifend 47 Pflichtspiele, in denen er drei Tore und beachtliche 13 Vorlagen beisteuerte. Nun hofft der gesamte Verein, dass die drohende Zwangspause so kurz wie möglich ausfällt.

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