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Aufatmen beim FC Bayern München: Nach seinem besorgniserregenden Zusammenbruch im Telekom Cup gegen RB Leipzig am Samstag gibt es positive Nachrichten rund um Jamal Musiala. Der deutsche Nationalspieler erlitt bei drückender Hitze in der Allianz Arena lediglich einen witterungsbedingten Schwächeanfall und befindet sich bereits wieder auf dem Weg der Besserung.

Schrecksekunden in der Münchner Allianz Arena

Der sportlich überzeugende 3:1-Testspielsieg des deutschen Rekordmeisters gegen die Sachsen rückte am Samstagnachmittag schlagartig in den Hintergrund. In der 84. Spielminute stockte den Zuschauern der Atem, als Jamal Musiala plötzlich reglos auf dem Rasen liegen blieb. Mitspieler wie Joshua Kimmich erkannten die brenzlige Situation sofort und winkten hektisch das medizinische Personal herbei. Umgehend stürmte ein Notarzt zur Erstversorgung auf das Spielfeld.

Die bange Stille im Stadion löste sich erst auf, als der DFB-Star nach kurzer Behandlung aus eigener Kraft aufstehen konnte. Gestützt von zwei Helfern und sichtlich benommen, verließ er unter dem erleichterten Applaus der Fans das Feld in Richtung der Katakomben.

Kreislaufprobleme bei über 30 Grad

Bereits am Samstagabend konnten die Münchner Verantwortlichen eine erste Entwarnung geben. Die extremen Temperaturen von über 30 Grad Celsius hatten dem Offensivkünstler schwer zugesetzt und zu Schwindel sowie akuten Kreislaufproblemen geführt. Am Sonntag sickerten weitere beruhigende Details zum Gesundheitszustand durch: Dem Vernehmen nach geht es dem Nationalspieler soweit wieder gut.

Sportvorstand Max Eberl äußerte sich nach der nervenaufreibenden Partie spürbar erleichtert: „Das Wichtigste ist, es geht ihm gut. Zu allem anderen kann man nichts sagen.“ Aktuellen Berichten zufolge ist der Schwächeanfall gänzlich ohne ernsthafte Folgen geblieben. Der Edeltechniker erholt sich offenbar so schnell, dass er voraussichtlich schon in den kommenden Tagen wieder in das reguläre Mannschaftstraining unter Cheftrainer Vincent Kompany einsteigen kann.

Bitteres Ende nach erfolgreichem Tor-Comeback

Besonders tragisch an den bangen Minuten: Der Nachmittag hatte für den kreativen Mittelfeldspieler eigentlich wie im Bilderbuch begonnen. Nach einer Fußoperation, bei der ihm infolge des WM-Turniers eine Metallplatte entfernt worden war, feierte er gegen Leipzig sein langersehntes Comeback. In der 69. Minute war er für Arijon Ibrahimovic eingewechselt worden und absolvierte seine allerersten Spielminuten der laufenden Spielzeit.

Dieses Comeback schien zunächst die perfekte Rückkehr zu werden. Nur zwölf Minuten nach seiner Einwechslung krönte der Offensivmann seine Leistung mit dem Treffer zum 3:1-Endstand (81. Minute). Noch ausgelassen feierte er das Tor mit seinen Kollegen, ehe ihn nur drei Zeigerumdrehungen später der Kreislauf verließ. Nun steht für die medizinische Abteilung die vollständige Regeneration im Vordergrund, damit der Leistungsträger bald wieder unbeschwert auflaufen kann.

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