Torhüter Jonas Urbig kehrt nach zwei erfolgreichen Einsätzen für die deutsche Nationalmannschaft mit reichlich Selbstvertrauen an die Säbener Straße zurück. Dennoch ändert sich an seiner Rolle unter Cheftrainer Vincent Kompany vorerst nichts: Der 23-Jährige bleibt weiterhin der klare Stellvertreter von Manuel Neuer.

Klare Hierarchie im Tor des Rekordmeisters

In den jüngsten Nations-League-Spielen der DFB-Auswahl gegen Serbien (2:0) und Griechenland (0:0) hielt Urbig seinen Kasten jeweils sauber. Wie Sport.de berichtet, erhielt der Schlussmann das Vertrauen von Bundestrainer Jürgen Klopp explizit auch deshalb, weil er auf Vereinsebene derzeit keinen Stammplatz innehat. An diesem Status wird das Trainerteam der Münchner zeitnah nicht rütteln.

Kompany betonte in einem Interview mit „RTL/Sky Sport“, dass man sich intern auf einen deutlichen Weg für die Entwicklung des Torhüters festgelegt habe. Manuel Neuer bleibe die unangefochtene Nummer eins, während Urbig perspektivisch als Stammtorhüter für den FC Bayern München sowie die Nationalmannschaft aufgebaut werden soll. Dafür müsse der Youngster jedoch kontinuierlich Leistung bringen.

„Wir haben schon immer viel Vertrauen gezeigt in Jonas Urbig. Er ist immer noch auf dem Weg und genau diese tägliche Arbeit ist für mich das Wichtigste. Es freut mich, dass er mit positiven Geschichten zurückkommt, aber das beeinflusst nicht übertrieben, was jetzt in der nächsten Woche passieren muss.“

Michael Olise erreicht laut Kompany Weltklasse-Niveau

Deutlich dominanter tritt derzeit Michael Olise in der Offensive der Münchner auf. Der 24-jährige Rechtsaußen bestritt zuletzt vier Länderspiele für Frankreich und lieferte dabei herausragende vier Tore sowie zwei Vorlagen. Diese Auftritte untermauern seine aktuell bestechende Form im Vereinsfußball.

Für Kompany gehört der Flügelspieler inzwischen ohne jeden Zweifel in die Kategorie Weltklasse. Der Offensivmann besitze die seltene Fähigkeit, Räume und Spielsituationen zu erkennen, die anderen verborgen bleiben. Einen eigenen großen Anteil an dieser rasanten Entwicklung wollte der belgische Cheftrainer jedoch nicht beanspruchen.

Ein Spieler mit einem solchen Talent würde sich laut dem Coach überall im Weltfußball durchsetzen. Die Aufgabe des Trainerstabs bestehe primär darin, den Franzosen im täglichen Betrieb anzuleiten, ihn zu motivieren und ihm die nächsten Karriereschritte aufzuzeigen. Einen Profi rein durch Training zum absoluten Weltspieler zu formen, sei unmöglich – diese Grundqualität bringe der 24-Jährige bereits von sich aus mit.

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