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Der FC Bayern München zeigt starkes Interesse an einer Verpflichtung von Ayyoub Bouaddi. Der 18-jährige Mittelfeldspieler vom OSC Lille hat sich mit herausragenden Leistungen in den Fokus der europäischen Top-Klubs gespielt und könnte nach der laufenden Saison nach München wechseln.

Mit dem feststehenden Abgang von Leon Goretzka im kommenden Sommer entsteht beim deutschen Rekordmeister eine klare Vakanz im zentralen Mittelfeld. Genau diese Lücke soll der französische U21-Nationalspieler schließen. Trotz seines jungen Alters bringt das Ausnahmetalent bereits enorme internationale Erfahrung mit. Sagenhafte 93 Pflichtspiele absolvierte der Taktgeber bereits für den französischen Erstligisten, darunter zehn Partien in der Europa League und neun Einsätze auf der großen Bühne der Champions League.

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Harter Konkurrenzkampf aus der Premier League

Die Münchner sind im Werben um den Youngster jedoch keineswegs allein. Wie der FIFA-Reporter Abdellah Boulma berichtet, stehen auch die englischen Schwergewichte FC Arsenal und Manchester United sowie Paris Saint-Germain Schlange. Besonders die Red Devils scheinen bei dieser Personalie Ernst zu machen: Manchester United soll bereits den direkten Kontakt zum Umfeld des Spielers gesucht haben, um einen Transfer auf die Insel voranzutreiben.

Millionen-Ablöse: Lille sitzt am längeren Hebel

Ein Wechsel an die Isar dürfte für die Bayern-Bosse ein teures Unterfangen werden. Der OSC Lille befindet sich in einer äußerst komfortablen Verhandlungsposition, da der Vertrag des Mittelfeldmanns erst kürzlich langfristig bis zum Sommer 2029 verlängert wurde. Wenn die finanzstarke Konkurrenz aus England und Frankreich ein Wettbieten startet, wird der Preis rasant in die Höhe schnellen.

Laut Berichten des Portals Foot Mercato steht eine stattliche Ablösesumme von rund 60 Millionen Euro im Raum. Ob der FC Bayern bereit ist, ein solches finanzielles Paket für den Teenager zu schnüren, bleibt abzuwarten. In der jüngeren Vergangenheit hatte der Podcast Bayern Insider erste Gerüchte um den Franzosen noch ins Reich der Fabeln verwiesen. Angesichts des Goretzka-Abgangs und der massiven Entwicklung des Spielers könnten die Karten nun aber völlig neu gemischt werden.

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