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Manuel Neuer steht beim FC Bayern München offenbar vor seiner Abschiedssaison auf dem Rasen. Der langjährige Kapitän des deutschen Rekordmeisters bereitet nicht nur seinen designierten Nachfolger Jonas Urbig auf die große Bühne vor, sondern könnte den Münchnern auch nach dem nahenden Karriereende in einer neuen Funktion erhalten bleiben.

Generationswechsel im Tor: Urbig rückt in den Fokus

Die Zeichen an der Isar stehen auf Wachablösung. Wie die Sport Bild berichtet, wird der Stammkeeper in der kommenden Spielzeit ganz bewusst auch in wichtigen Partien den Platz zwischen den Pfosten für Jonas Urbig räumen. Der 22-jährige Ex-Kölner soll so an den immensen Druck gewöhnt werden, der mit der Rolle als Nummer eins beim Rekordmeister einhergeht. Bemerkenswert: Der Routinier im Bayern-Tor hat für diesen fließenden Übergang bereits sein Einverständnis gegeben.

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Urbig ist an der Säbener Straße längst kein Unbekannter mehr. In den vergangenen eineinhalb Saisons vertrat das Torwart-Talent den etatmäßigen Schlussmann während dessen Ausfällen bereits in 32 Pflichtspielen. Die Verantwortlichen sehen in ihm den idealen Erben für die enormen Fußstapfen, die der Weltmeister von 2014 hinterlassen wird.

Offene Türen an der Säbener Straße

Dass die aktive Laufbahn des gebürtigen Gelsenkircheners, der seit 2011 das Bayern-Tor hütet, sich dem Ende zuneigt, ist kein Geheimnis mehr. Am Rande des jüngsten Trainingslagers am Tegernsee ließ der Schlussmann tief blicken und deutete an, dass es stark nach einem baldigen Abschied vom aktiven Profisport aussehe. Doch ein endgültiger Abschied vom FC Bayern ist damit keineswegs besiegelt.

Für die Zeit nach den Handschuhen plant der Torhüter zwar zunächst eine wohlverdiente Auszeit, doch die Münchner Chefetage hält ihm alle Optionen offen. Dem Vernehmen nach ist eine beratende Rolle in der sportlichen Führungsebene absolut vorstellbar. Die Wertschätzung im Verein ist ungebrochen, wie auch Ehrenpräsident Uli Hoeneß unterstreicht. Er lobt den Charakter des Torhüters, der für junge Spieler ein absolutes Vorbild sei und durch seinen unbändigen Ehrgeiz nach wie vor unheimlich wichtig für die Mannschaft bleibe.

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