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Der FC Bayern München könnte schon bald den lukrativsten Spielerverkauf seiner Vereinsgeschichte verzeichnen. Der saudi-arabische Topklub Al Hilal zeigt massives Interesse an Offensivspieler Luis Díaz und bereitet offenbar ein historisches Ablösepaket vor.

Ein unmoralisches Angebot aus der Wüste

Die Dimensionen dieses potenziellen Deals sprengen die bisherigen Maßstäbe an der Säbener Straße. Wie der belgische Transfer-Experte Sacha Tavolieri berichtet, ist Al Hilal bereit, ein Ablösepaket von bis zu 150 Millionen US-Dollar für den 29-jährigen Kolumbianer zu schnüren. Umgerechnet entspräche dies einer unfassbaren Summe von rund 132 Millionen Euro.

Auch für den Spieler selbst haben die Saudis offenbar äußerst lukrative Argumente vorbereitet. Während der Offensivmann beim deutschen Rekordmeister aktuell geschätzte 14 Millionen Euro brutto pro Saison verdient, winkt ihm im Nahen Osten ein Netto-Jahresgehalt von satten 25 Millionen Euro.

Díaz würde bisherige Bayern-Rekorde pulverisieren

Sollte der Wechsel zu diesen Konditionen über die Bühne gehen, würde der kolumbianische Nationalspieler zum mit Abstand teuersten Abgang der Münchner Vereinsgeschichte aufsteigen. Zum Vergleich: Für die bisherigen Rekordverkäufe Matthijs de Ligt (2024 zu Manchester United), Lucas Hernández (2023 zu Paris Saint-Germain) und Robert Lewandowski (2022 zum FC Barcelona) kassierte der FC Bayern in den vergangenen Jahren jeweils rund 45 Millionen Euro. Diese Bestmarke würde durch das Angebot von Al Hilal beinahe verdreifacht werden.

Pikante Personalie leitet die Verhandlungen

Trotz der astronomischen Zahlen ist ein Vollzug noch längst nicht in Sicht. Aktuell gibt es dem Bericht zufolge weder direkte Gespräche zwischen den beiden Vereinen noch eine endgültige Einigung mit dem Spieler. Das Interesse sickert jedoch immer stärker durch, und Al Hilal rüstet nach der Verpflichtung des niederländischen Offensivspielers Crysencio Summerville von West Ham United weiter massiv auf.

Besondere Brisanz erhält der mögliche Mega-Transfer durch die handelnden Akteure im Hintergrund. Als Verhandlungsführer im Poker agiert laut Berichten Richard Hughes. Der Schotte ist kurioserweise noch bis zum Ende der laufenden Transferperiode offiziell als Sportdirektor beim FC Liverpool angestellt, bevor er seinen Dienst in Saudi-Arabien antritt. Díaz und Hughes kennen sich bestens: In der Saison 2024/2025 arbeiteten beide an der Anfield Road zusammen, ehe es den pfeilschnellen Angreifer für kolportierte 70 Millionen Euro nach München zog. Diese alte Verbindung könnte nun der Schlüssel zu einem historischen Geldregen für den FC Bayern sein.

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