7

Der spektakuläre Wechsel von Bradley Barcola zum FC Liverpool steht offenbar auf der Kippe. Weil Paris Saint-Germain eine astronomische Ablösesumme für den französischen Nationalspieler fordert, drohen die Reds den Deal in letzter Sekunde platzen zu lassen. Diese Entwicklung ruft nun ausgerechnet einen direkten Premier-League-Rivalen auf den Plan.

170 Millionen Euro: PSG weicht nicht von seinen Forderungen ab

Wie die britische Tageszeitung „The Standard“ berichtet, steht der Transfer des Offensivspielers an die Anfield Road kurz vor dem Scheitern. Demnach sei die Führungsebene des FC Liverpool durchaus bereit, die Verhandlungen endgültig abzubrechen. Der Hauptgrund für das Zögern ist die massive finanzielle Hürde, die der französische Spitzenklub aufgestellt hat: Paris Saint-Germain soll stolze 170 Millionen Euro für seinen Flügelstürmer verlangen.

Passend zum Thema

Schon Anfang August hatte Transfer-Experte Fabrizio Romano bestätigt, dass beide Vereine zwar Gespräche aufgenommen hätten, bei der Bewertung des Spielers aber noch meilenweit auseinanderlägen. Diese Diskrepanz hat sich bis heute offenbar nicht verringert.

FC Arsenal schaltet sich in den Transfer-Poker ein

Die stockenden Verhandlungen auf der Achse Paris-Liverpool könnten nun für ein echtes Beben auf dem englischen Transfermarkt sorgen. Die Verantwortlichen des FC Arsenal verfolgen die Situation rund um den pfeilschnellen Angreifer laut „The Standard“ ganz genau und sind in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden.

Hintergrund des Londoner Interesses ist die intensive Suche nach einer Verstärkung für die offensive Außenbahn. Ursprünglich hatten die Gunners versucht, Vinicius Junior in die englische Hauptstadt zu locken. Nachdem der Brasilianer jedoch seinen Vertrag bei Real Madrid verlängert hat, rückt Barcola unweigerlich in den Fokus des Hauptstadtklubs.

Kuriose Signale aus Liverpool

Interessanterweise schätzt man die Lage an der Merseyside scheinbar völlig anders ein. Erst am Mittwoch veröffentlichte der FC Liverpool in der offiziellen Presseschau auf seiner Website einen Bericht des Portals „TEAMtalk“. Darin wurde behauptet, die Reds hätten im Werben um den Ex-Lyon-Profi einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht. Ob es sich dabei um reinen Zweckoptimismus oder ein Missverständnis handelt, werden die finalen Tage der Wechselperiode zeigen.

Verwandte Beiträge

Warum Sportwetten-Magazin vertrauen?