12

Der 18-jährige Ibrahim Mbaye steht offenbar kurz vor einem Wechsel von Paris Saint-Germain zum FC Liverpool. Das begehrte Offensivtalent hat sich laut übereinstimmenden Medienberichten mit den Reds auf einen Fünfjahresvertrag geeinigt und gleichzeitig dem amtierenden deutschen Meister Bayer Leverkusen eine klare Absage erteilt. Nun müssen sich die Klubs nur noch über die finalen Ablösemodalitäten verständigen.

Zähe Verhandlungen: Hohe Ablöse für das PSG-Talent

Der pfeilschnelle Flügelspieler besitzt an der Seine noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2028. Entsprechend selbstbewusst tritt Paris Saint-Germain in den Gesprächen auf. Dem Vernehmen nach fordert der französische Hauptstadtklub zwischen 40 und 50 Millionen Euro für sein Eigengewächs. Die Verantwortlichen an der Anfield Road wollen die Verhandlungen nun merklich intensivieren, um den Deal noch vor dem nahenden Transferschluss unter Dach und Fach zu bringen.

Passend zum Thema

Doppelpack aus Paris? Auch Bradley Barcola im Visier

Neben dem Transfer des jungen Franzosen bastelt der FC Liverpool im Hintergrund an einem weiteren Mega-Deal mit PSG. Auch Bradley Barcola weckt große Begehrlichkeiten auf der Insel. Der 23-jährige Offensivstar ist ebenfalls ein Verkaufskandidat, nachdem er eine Vertragsverlängerung über 2028 hinaus unlängst abgelehnt hat. Die Preisvorstellungen klaffen bei dieser Personalie jedoch noch massiv auseinander.

Während der französische Serienmeister bis zu 170 Millionen Euro für Barcola aufruft, peilen die Engländer eher eine Summe im Bereich der 100-Millionen-Marke an. Ein offizielles Angebot aus Liverpool wird noch im Laufe dieser Woche in Paris erwartet.

Luis Enrique greift durch: Aussortiertes Duo auf der Tribüne

Wie angespannt die Situation um die Wechselkandidaten ist, zeigte sich bereits beim jüngsten Pflichtspiel. Bei der 0:1-Niederlage in der Trophée des Champions gegen den RC Lens fanden sich sowohl das 18-jährige Toptalent als auch der französische WM-Teilnehmer lediglich auf der Tribüne wieder.

PSG-Cheftrainer Luis Enrique kommentierte die Situation der aussortierten Spieler gewohnt nüchtern und pragmatisch. Wenn ein Profi nicht mit einem Lächeln zur Arbeit erscheine, sei es für alle Beteiligten besser, eine andere Lösung zu finden. Für Mbaye scheint diese Lösung nun in der Premier League zu liegen.

Verwandte Beiträge

Warum Sportwetten-Magazin vertrauen?