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Der FC Liverpool ist auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer und hat dabei Xabi Alonso ins Visier genommen. Wegen aufkommender Zweifel an dem Spanier haben die Verantwortlichen der Reds nun jedoch dessen Ex-Klub Real Madrid kontaktiert, um die Hintergründe seines dortigen Scheiterns zu erfragen. Alonso gilt als möglicher Nachfolger für den glücklosen Arne Slot.

Das schnelle Aus in Madrid sorgt für Skepsis

Nach fast drei enorm erfolgreichen Jahren bei Bayer Leverkusen wagte Xabi Alonso im vergangenen Sommer den großen Schritt zu Real Madrid. Doch die Rückkehr an alte Wirkungsstätte verlief für den 44-Jährigen alles andere als nach Plan. Obwohl der frühere Welt- und Europameister den spanischen Rekordmeister aus seiner aktiven Zeit bestens kennt, harmonierte die Zusammenarbeit mit dem Madrider Star-Ensemble überhaupt nicht.

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In Rekordzeit verlor der Trainer den Rückhalt in der Kabine, was im Januar zur vorzeitigen Entlassung und der Übergabe an Interims-Coach Alvaro Arbeloa führte. Genau diese Entwicklung lässt nun rund um die Anfield Road die Alarmglocken schrillen. Einem Bericht der spanischen AS zufolge griffen die Liverpool-Bosse zum Hörer, um sich bei der Führungsetage der Königlichen ein genaues Bild davon zu machen, woran das Projekt Alonso in Madrid letztlich zerbrochen ist. Die Engländer wollen das Risiko minimieren, bevor sie dem Spanier das millionenschwere Projekt ab der kommenden Saison anvertrauen.

Alternativen für die Reds – und Konkurrenz um Alonso

Dass beim entthronten englischen Meister im Sommer ein Wechsel auf der Trainerbank ansteht, gilt nach den glück- und erfolglosen Monaten unter Teammanager Arne Slot als äußerst wahrscheinlich. Alonso ist dabei jedoch keineswegs die einzige Option. Die Reds haben ihre Fühler bereits in mehrere Richtungen ausgestreckt und Erkundigungen über weitere Kandidaten eingeholt.

Gleichzeitig muss sich der LFC im Werben um den ehemaligen Leverkusener Erfolgscoach wohl auf Konkurrenz einstellen. Neben dem Premier-League-Rivalen FC Chelsea wird Alonso laut Informationen der Sport Bild auch bei RB Leipzig diskutiert. Bei den Sachsen soll erst nach dem Saisonende über die Zukunft des aktuellen Amtsinhabers Ole Werner, dessen Vertrag noch bis 2027 läuft, entschieden werden. Das Trainer-Karussell nimmt somit kurz vor dem Sommer massiv an Fahrt auf.

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