Real Madrid versprach Stars 500.000 Euro Prämie gegen den FC Bayern
Real Madrid wollte das Champions-League-Aus gegen die Bayern mit einer geheimen Geldprämie für die Spieler abwenden.
Florentino Pérez hat am Dienstagabend auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz Neuwahlen bei Real Madrid angekündigt. Der 79-jährige Präsident schloss einen Rücktritt kategorisch aus und wird sich abermals zur Wahl stellen, um sich gegen eine angebliche Medienkampagne zur Wehr zu setzen.
Das Chaos beim spanischen Rekordmeister erreicht einen neuen Höhepunkt. Nach der jüngsten 0:2-Niederlage im Clásico gegen den Erzrivalen FC Barcelona steht fest, dass die Königlichen im zweiten Jahr in Folge keinen Titel gewinnen werden. Eine derartige sportliche Durststrecke gab es in der spanischen Hauptstadt zuletzt in der Saison 2009/10. Vor diesem Hintergrund wies Pérez Berichte der Zeitung ABC über eine angebliche Amtsmüdigkeit vehement zurück.
Er bedauere, mitteilen zu müssen, dass er nicht zurücktrete, eröffnete der Vereinsboss die Medienrunde angriffslustig. Der langjährige Präsident sprach von einer absurden Situation und ungerechtfertigten Angriffen gegen seine Person. Er stehe früh auf, gehe als Letzter ins Bett und arbeite wie ein Tier, um den Klub auf Kurs zu halten. Seinen Kritikern rief er entgegen, dass sie ihn nicht einschüchtern würden, sondern ihm im Gegenteil eine enorme Energie verliehen. Trotz der aktuellen Krise bleibe der Verein der prestigeträchtigste der Welt.
Die sportliche Talfahrt hat auf der Trainerbank bereits deutliche Spuren hinterlassen. Im Laufe der Saison trennte sich die Klubführung vom neu verpflichteten Meistercoach Xabi Alonso. Auch dessen Nachfolger Álvaro Arbeloa steht nun offenbar unmittelbar vor dem Aus. Um das sportliche Ruder herumzureißen, strebt die Führungsetage laut aktuellen Gerüchten eine spektakuläre Lösung an: José Mourinho, der derzeit bei Benfica Lissabon unter Vertrag steht, soll als Cheftrainer an die Seitenlinie zurückkehren.
Nicht nur auf der Führungsebene, auch innerhalb der Mannschaft um den französischen Weltstar Kylian Mbappé knirscht es gewaltig. Zuletzt sorgte eine handfeste Auseinandersetzung zwischen den beiden Mittelfeldakteuren Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni für negative Schlagzeilen. Der Verein griff hart durch und belegte beide Profis mit einer beispiellosen Rekordstrafe in Höhe von jeweils 500.000 Euro.
Für den Bauunternehmer Pérez, der eigentlich erst im Januar 2025 für eine weitere Amtszeit bis 2029 wiedergewählt worden war, geht es nun darum, die Kontrolle über den strauchelnden Giganten zurückzugewinnen. Die überraschend angekündigten Neuwahlen sollen dabei offenbar als absolute Machtdemonstration dienen.
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