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Der FC Barcelona muss auf unbestimmte Zeit auf Frenkie de Jong verzichten. Der niederländische Nationalspieler hat sich bei der Weltmeisterschaft einen Innenbandriss im rechten Knie zugezogen und fehlt dem Team von Trainer Hansi Flick damit auf unabsehbare Zeit.

Fehldiagnose bei der WM: Verletzung schlimmer als gedacht

Das Aus im Sechzehntelfinale gegen Marokko war für den 29-Jährigen nicht der einzige schmerzhafte Rückschlag beim Turnier. Wie der Mittelfeld-Stratege auf Instagram erklärte, stuften die behandelnden Ärzte der Nationalmannschaft die Blessur am Knie zunächst als eher harmlos ein. Man versicherte ihm, dass ein Weiterspielen den Zustand des Gelenks nicht verschlechtern würde. Die einzige Herausforderung sei es laut dem Niederländer gewesen, mit den Schmerzen auf dem Platz zu stehen.

Konservative Behandlung in Barcelona statt Operation

Nach seinem Urlaub folgte bei den medizinischen Untersuchungen in Katalonien dann die bittere Gewissheit. Die Verletzung erwies sich als deutlich gravierender als ursprünglich diagnostiziert. Der spanische Meister bestätigte mittlerweile offiziell den Riss des Innenbandes im rechten Knie. Für Coach Hansi Flick ist dieser Ausfall ein herber Verlust im strategischen Zentrum seines Kaders.

Zumindest ein operativer Eingriff bleibt dem spielstarken Profi vorerst erspart. Die medizinische Abteilung der Katalanen setzt aktuell auf eine konservative Behandlung und wird den Heilungsverlauf in den kommenden Wochen engmaschig überwachen, um den genauen Zeitpunkt für ein Comeback abstecken zu können.

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