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Eintracht Frankfurt arbeitet an einem echten Transfer-Coup und verhandelt intensiv mit dem FC Bayern München über einen Wechsel von Noel Aseko. Der 20-jährige Mittelfeldspieler hat bei den Hessen bereits ein langfristiges Vertragsangebot vorliegen, nun geht es um die finale Ablösesumme mit dem Rekordmeister.

Millionen-Poker um den U21-Nationalspieler

Der steile Aufstieg von Noel Aseko weckt Begehrlichkeiten in der Bundesliga. Während seiner erfolgreichen Leihe bei Hannover 96 in der abgelaufenen Zweitliga-Saison steuerte der dynamische Zentrumspieler in 33 Partien starke neun Scorerpunkte bei. Diese Leistungen ließen seinen Marktwert innerhalb eines Jahres von 700.000 Euro auf beachtliche 12 Millionen Euro explodieren. Der FC Bayern machte folgerichtig von einer Rückkaufklausel Gebrauch, um den Rechtsfuß nach München zurückzuholen.

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Doch die Konkurrenz schläft nicht. Eintracht Frankfurt hat dem Vernehmen nach ein unterschriftsreifes Arbeitspapier bis 2030, inklusive einer Option auf ein weiteres Jahr, an den Main gesandt. Die Gespräche über das Ablösepaket laufen. Die Münchner stellen sich eine Summe im Bereich des aktuellen Marktwertes vor. Die Hessen nähern sich diesem Level zwar langsam an, liegen derzeit aber noch darunter. Sollte der Deal für rund 12 Millionen Euro über die Bühne gehen, würde sich der Ex-Hannoveraner direkt hinter Brajan Gruda in die Liste der teuersten deutschen U21-Mittelfeldspieler der Transferhistorie einreihen.

Kompany-Fan oder Neustart? Aseko hat die Wahl

Die Entscheidung über seine sportliche Zukunft liegt nun einzig beim Spieler selbst. An der Säbener Straße ist man sich der Qualitäten des Mittelfeld-Juwels, dessen Vertrag noch bis 2028 läuft, durchaus bewusst. Bereits im Frühjahr schwärmte Sportdirektor Christoph Freund von der Aggressivität und der besonderen Note, die der U21-Nationalspieler auf den Platz bringt. Auch Bayern-Cheftrainer Vincent Kompany gilt als großer Befürworter des Talents und hat ihm für die laufende Saison regelmäßige Spielzeiten in Aussicht gestellt.

Aseko steht nun vor der Qual der Wahl: Den Durchbruch beim deutschen Rekordmeister wagen oder den vielversprechenden Weg der Eintracht mitgehen, die für die Weiterentwicklung junger Spieler europaweit bekannt ist. Sollten die Verhandlungen in Deutschland ins Stocken geraten, mangelt es nicht an internationalen Alternativen. Auch Premier-League-Klubs wie Brighton & Hove Albion und Aston Villa sowie der italienische Traditionsverein AS Rom haben den 20-Jährigen längst auf dem Zettel.

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