Inter Mailand führt Rennen um Leon Goretzka an – Bayern-Abschied fix
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Die deutliche 1:4-Niederlage gegen Atalanta Bergamo und das damit verbundene Aus in der Champions League haben Spuren bei Borussia Dortmund hinterlassen. TV-Experte Dietmar Hamann befürchtet nun negative Auswirkungen auf die Personalplanung. Nach Einschätzung des Ex-Profis sind die Chancen auf einen Verbleib von Abwehrchef Nico Schlotterbeck durch die Pleite drastisch gesunken.
Borussia Dortmund musste am Mittwochabend einen herben Rückschlag hinnehmen. Trotz eines komfortablen 2:0-Vorsprungs aus dem Hinspiel verpassten die Schwarz-Gelben durch eine 1:4-Niederlage in Bergamo den Einzug in das Achtelfinale der Königsklasse. Für Dietmar Hamann ist dieses Resultat mehr als nur ein sportlicher Misserfolg – er sieht darin ein fatales Signal für die anstehenden Zukunftsentscheidungen.
In seiner aktuellen Kolumne für den Pay-TV-Sender "Sky" fand der 51-Jährige deutliche Worte zur Situation des Dortmunder Innenverteidigers: "Was die Zukunft von Schlotterbeck betrifft, weiß ich nicht, wie groß die Chancen waren, ihn zu halten, aber seit Mittwoch sind sie wahrscheinlich halbiert." Zwar hält Hamann einen Verbleib des Nationalspielers nicht für gänzlich ausgeschlossen, betonte jedoch: "Das 1:4 von Bergamo hilft mit Sicherheit nicht."
Die Zukunft von Nico Schlotterbeck ist beim BVB das dominierende Personalthema der Wochen. Der 26-Jährige ist vertraglich noch bis 2027 an den Verein gebunden, doch die Verantwortlichen in Dortmund arbeiten mit Hochdruck an einer vorzeitigen Verlängerung, um Planungssicherheit zu schaffen.
Sportdirektor Sebastian Kehl gab sich zuletzt zurückhaltend, bestätigte aber den Dialog. "Wir sind in Gesprächen, aber noch nicht so weit, dass ich jetzt etwas verkünden kann oder wir in den nächsten Tagen etwas haben", erklärte Kehl. Man habe jedoch "sehr viel über das Thema gesprochen". Das Ausscheiden aus dem wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb dürfte die Verhandlungsposition der Westfalen allerdings nicht gestärkt haben.
Während der BVB auf eine Entscheidung drängt, sieht Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus den Ball im Feld des Spielers. Der Weltmeister von 1990 glaubt nicht, dass sich der Linksfuß unter Druck setzen lässt. "Nico weiß, dass eine Weltmeisterschaft ansteht, da kann er sich international nochmal zeigen. Er hat Zeit und keinen Druck", analysierte Matthäus die Lage.
Für den TV-Experten ist das Szenario offen. Schlotterbeck wisse um die Wertschätzung in Dortmund, werde aber "natürlich alle anderen Optionen abklopfen". Sollte es zu keiner kurzfristigen Einigung kommen, erwartet Matthäus Geduld: "Wenn sie sich nicht einigen, müsste man die Weltmeisterschaft abwarten. Und wenn es dann immer noch keine Einigung gibt und Nico kein anderes Angebot hat, dann bleibt er halt noch ein Jahr in Dortmund."
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