Bundesliga entschärft umstrittene Hand-vor-den-Mund-Regel – Gelb statt Rot
Zur neuen Saison übernimmt die Bundesliga diverse WM-Regeln, schwächt aber die umstrittene Hand-vor-den-Mund-Regel ab.
Der 1. FC Heidenheim hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga ein enorm wichtiges Lebenszeichen gesendet. Im brisanten Kellerduell gegen den direkten Konkurrenten FC St. Pauli sicherte sich die Mannschaft Ende April einen unverzichtbaren Sieg und wendete den bereits drohenden, vorzeitigen Abstieg in die Zweitklassigkeit im letzten Moment ab.
Mit dem eminent wichtigen Dreier gegen die Hamburger erhalten sich die Schwaben die theoretische Möglichkeit, auch in der kommenden Spielzeit im deutschen Fußball-Oberhaus anzutreten. Eine Niederlage hätte den sicheren Gang in die 2. Bundesliga bedeutet, doch das Team bewies im entscheidenden Moment Nervenstärke. Durch diesen Erfolg rückt der FCH in der Tabelle wieder näher an das rettende Ufer heran und hält den Druck auf die Konkurrenz im Tabellenkeller hoch.
Der späte Saisonzeitpunkt verdeutlicht die Dramatik der sportlichen Situation: Jeder Punktverlust kann in dieser Phase fatale Folgen haben. Während Heidenheim nach diesem Befreiungsschlag frischen Mut für die verbleibenden Partien schöpft, bedeutet die Niederlage für die Kiezkicker einen herben Rückschlag im eigenen Kampf um den Klassenerhalt. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Heidenheimer Kraftakt ausreicht, um das Wunder vom Ligaverbleib tatsächlich noch über die Ziellinie zu bringen.
Zur neuen Saison übernimmt die Bundesliga diverse WM-Regeln, schwächt aber die umstrittene Hand-vor-den-Mund-Regel ab.
Der AFC Bournemouth verstärkt seine Defensive mit António Silva. Der 22-Jährige kommt für 25 Millionen Euro von Benfica.
Der Transfer von Yan Diomande zu Real Madrid stockt, da RB Leipzig im Ablöse-Poker auf eine Rekordsumme pocht.