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Nach seinem Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft im Anschluss an die Heim-EM 2024 schließt Ilkay Gündogan ein Comeback beim DFB nicht aus. Der 35-jährige Mittelfeldspieler plant jedoch keine Rückkehr auf den Rasen, sondern visiert für die Zeit nach seiner aktiven Profilaufbahn eine Rolle an der Seitenlinie oder im Verband an.

Erste Schritte für die Zeit nach dem aktiven Fußball

Im Trikot mit dem Bundesadler wird der langjährige Profi nicht mehr auflaufen. Das Kapitel als Spieler schloss der frühere Kapitän der DFB-Auswahl nach dem emotionalen Turnier im Sommer endgültig. Im Gespräch mit dem Pay-TV-Sender Sky offenbarte der Taktgeber nun aber, dass er dem Verband in anderer Funktion durchaus erhalten bleiben könnte. Eine Rückkehr zum DFB sei für ihn absolut vorstellbar, betonte der erfahrene Spielmacher.

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Die Vorbereitungen für die zweite Karriere laufen bereits. Der Ex-Nationalspieler hat den ersten wichtigen Meilenstein für eine künftige Trainerlaufbahn erfolgreich absolviert. Die B-Lizenz habe er bereits erworben, was ihm nach eigener Aussage großen Spaß bereitet habe. Diesen neuen Weg möchte der Mittelfeldstar nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn konsequent weiterverfolgen und ausprobieren.

Fokus liegt vorerst weiter auf dem Rasen

Wann genau der Wechsel vom Spielfeld auf die Trainerbank erfolgen wird, bleibt indes völlig offen. Ein baldiges Karriereende steht für den 35-Jährigen derzeit nicht zur Debatte. Die tägliche Arbeit auf dem Platz, das harte Training und der Wettkampf bereiten ihm nach wie vor große Freude. In seinem Kopf spiele er mit dem Gedanken, noch einige Jahre auf höchstem Niveau aufzulaufen. Gleichzeitig zeigt sich der Routinier realistisch und weiß, dass sich Pläne im fortgeschrittenen Fußballeralter schnell ändern können.

Guardiola lockt mit Co-Trainer-Posten

Sollte es mit einer DFB-Anstellung nicht auf Anhieb klappen, hat Gündogan offenbar bereits ein lukratives Backup-Szenario in der Tasche. Startrainer Pep Guardiola habe ihm geraten, noch ein paar Jahre aktiv zu spielen, um im Anschluss sein Co-Trainer zu werden. Eine verlockende Aussicht für den Strategen, der nun in Ruhe abwägen kann, wohin ihn sein Weg nach dem letzten Schlusspfiff führen wird.

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