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Nach einer wochenlangen und chaotischen Trainersuche steht Italien vor einer spektakulären Rückkehr: Roberto Mancini wird erneut Cheftrainer der Squadra Azzurra. Wie Verbandspräsident Giovanni Malagò in Rom bestätigte, sind die Gespräche erfolgreich verlaufen, es fehlt lediglich die formelle Unterschrift. Der 61-Jährige soll die tief in der Krise steckende Nationalmannschaft nach dem Scheitern von Gennaro Gattuso stabilisieren.

Chaos bei der Trainersuche: Absagen und Rücktritte

Der Rückkehr des Europameisters von 2021 ging ein beispielloses Stühlerücken voraus. Ursprünglich galt der Startrainer Pep Guardiola als absoluter Wunschkandidat, doch der Spanier erteilte dem Verband eine klare Absage. Die anschließende Planung mit der Zweitlösung Andrea Pirlo scheiterte am vergangenen Wochenende dramatisch. Aufgrund zu enger Verbindungen nach Russland zog der Verband bei dem einstigen Weltklassespieler im letzten Moment die Reißleine.

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Dieses Vorgehen sorgte hinter den Kulissen für ein echtes Beben. Der erst vor gut zwei Wochen installierte Technische Direktor Paolo Maldini und sein Berater Leonardo legten ihre Ämter nach dem Platzen des Pirlo-Deals umgehend nieder.

Claudio Ranieri übernimmt das Management

Um die plötzlich entstandene Lücke in der Führungsebene zu schließen, zieht der Verband direkt das nächste Ass aus dem Ärmel. Der frühere Roma-Coach Claudio Ranieri wird neuer Technischer Direktor Italiens. Der erfahrene Fußballfachmann soll die sportliche Neuausrichtung abseits des Platzes federführend leiten und dem neuen Trainer den Rücken freihalten.

Eine Rückkehr mit Beigeschmack für die Tifosi

Auf das neue Führungsduo wartet eine gewaltige Aufgabe. Im Frühjahr hatte der viermalige Weltmeister zum dritten Mal nacheinander die Qualifikation für eine Weltmeisterschaft verpasst, was letztlich das Aus für den bisherigen Coach Gennaro Gattuso bedeutete. Nun soll ausgerechnet Mancini die Mannschaft zurück zu alter Größe führen.

Die Personalie ist in der Heimat jedoch nicht unumstritten. Mancini, der die Italiener bereits zwischen 2018 und 2023 betreute, hat bei den heimischen Fans viel Kredit verspielt. Sein abrupter Wechsel nach Saudi-Arabien im Jahr 2023, der trotz eines noch laufenden Vertrages über die Bühne ging, hat deutliche Risse in seinem einstigen Heldenstatus hinterlassen. Nun bekommt er die Chance, die Skeptiker mit sportlichen Resultaten wieder auf seine Seite zu ziehen.

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