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Joshua Kimmich bleibt eine zentrale Säule beim FC Bayern München, doch der Weg dorthin war zuletzt steinig. Der deutsche Nationalspieler hat sich nun offen über die überaus komplizierten Vertragsverhandlungen mit dem Rekordmeister sowie über ein finanziell außergewöhnliches Angebot von Paris Saint-Germain geäußert, das ihn beinahe aus München weggelockt hätte.

Millionen-Offerte aus Paris: Kimmich widersteht dem Lockruf

Während der laufenden Saison stand die sportliche Zukunft des Mittelfeldregisseurs zeitweise auf der Kippe. Ein Wechsel in die französische Hauptstadt schien durchaus im Bereich des Möglichen. Kimmich selbst bezeichnete die finanziellen Dimensionen der Offerte aus Paris als extrem lukrativ. Dennoch entschied sich der Routinier gegen das gemachte Nest an der Seine und für einen Verbleib an der Isar. Der zähe Poker mit den Münchner Verantwortlichen verlangte ihm dabei einiges ab, unterstreicht letztlich aber seine tiefe Verbundenheit zum deutschen Branchenprimus.

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Legenden-Status beim FC Bayern: Fehlt die Auslands-Erfahrung?

Mit der Entscheidung für München und gegen das Ausland befeuert der Defensivspezialist gleichzeitig eine anhaltende Debatte über seinen historischen Stellenwert. Kritiker argumentieren immer wieder, dass ihm ohne eine erfolgreiche Station in einer anderen Top-Liga das internationale Renommee von Ikonen wie Toni Kroos oder Ilkay Gündogan verwehrt bleiben könnte. Während diese Akteure als erfolgreiche Exportbeispiele eine Ära prägten und ihren Ruf weltweit untermauerten, sammelt der langjährige Münchner zwar in beeindruckender Regelmäßigkeit Meisterschalen, muss aber um seinen unangefochtenen Legendenstatus in Fußballeuropa kämpfen.

Der Vergleich mit den ganz Großen

Oft wird diskutiert, ob sich der Führungsspieler nahtlos in die Riege von Vereinsgrößen wie Philipp Lahm, Thomas Müller, Oliver Kahn oder Franz Beckenbauer einreihen lässt. Während ihm manche Beobachter das absolute Charisma oder den gewissen X-Factor absprechen, verweisen seine Befürworter auf seine Konstanz und immense Wichtigkeit für die bayerische Dominanz der letzten Dekade. Ob mit oder ohne prägende Auslandsreise: Der Rechtsfuß hat sich als einer der erfolgreichsten Spieler seiner Generation längst in die Geschichtsbücher des deutschen Fußballs eingetragen.

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