Real Madrid lockt Jürgen Klopp – Berater reagiert mit klarer Absage
Im Präsidentschaftswahlkampf von Real Madrid wirbt ein Kandidat offensiv mit Jürgen Klopp, doch dessen Berater winkt sofort ab.
Die Spekulationen um einen Wechsel von Jürgen Klopp nach Saudi-Arabien reißen nicht ab. Nun hat sein Berater Marc Kosicke den jüngsten Gerüchten über ein Engagement als Technischer Direktor beim Wüsten-Klub Al-Ittihad eine unmissverständliche Absage erteilt und äußerst deutliche Worte für die aktuelle Berichterstattung gefunden.
„Ich habe die Nase voll von diesem ganzen Unsinn, alles ist provokativ und diese Behauptungen sind einfach nur Quatsch“, erklärte Kosicke sichtlich genervt gegenüber dem Portal „winwin.com“. Zuvor hatte der belgische Transfer-Journalist Sacha Tavolieri das Feuer neu entfacht. Er behauptete, dass der 58-Jährige einem Wechsel in den Nahen Osten nicht abgeneigt sei und es am Sonntag trotz vorheriger Dementis zu konkreten Gesprächen gekommen sei.
Laut den Behauptungen des Reporters wollte Al-Ittihad den Star-Trainer nicht für die Seitenlinie verpflichten, sondern als Technischen Direktor installieren, um die Transferaktivitäten des Vereins zu leiten. Klopp, so das Gerücht, hätte eine Verfügbarkeit nach dem Ende der kommenden Transferperiode signalisiert. Diesem Szenario schob Kosicke nun endgültig einen Riegel vor.
Es ist nicht das erste Mal in den vergangenen Wochen, dass sich das Management des ehemaligen Liverpool-Coaches schützend vor seinen Klienten stellen muss. Erst kürzlich tauchten wilde Spekulationen über einen möglichen Posten als Cheftrainer bei Real Madrid auf, die vom dortigen Präsidentschaftskandidaten Enrique Riquelmes befeuert wurden.
Auch in diesem Fall stellte Kosicke bei „Sky“ unmissverständlich klar: „Es nervt! Jürgen Klopp ist glücklich in seiner Rolle bei Red Bull und hat keine Ambitionen, als Trainer in einem Klub zu arbeiten.“ Damit bleibt der Ex-Dortmunder seiner neuen Aufgabe treu. Seit Anfang 2025 fungiert der Erfolgsgarant als globaler Fußballchef im Red-Bull-Kosmos und kümmert sich dort um die strategische Ausrichtung.
Auch bei den Königlichen in Madrid sind die Weichen inzwischen anderweitig gestellt. Florentino Pérez bleibt Präsident des Champions-League-Siegers. Berichten zufolge plant der 79-Jährige eine spektakuläre Rückholaktion von José Mourinho für die Trainerbank. Zudem soll Real Madrid ein 150-Millionen-Euro-Angebot für Bayerns Flügelstürmer Michael Olise vorbereiten – völlig unbeeindruckt von den vorangegangenen Klopp-Gerüchten.
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