5

Nach dem frühen Aus mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft richtet Leon Goretzka den Blick auf seine sportliche Zukunft. Obwohl der ablösefreie Ex-Münchner stark mit Juventus Turin in Verbindung gebracht wird, droht dem Mittelfeldspieler nun eine Hängepartie. Die Alte Dame setzt andere Transfer-Prioritäten und hat mit Franck Kessié einen namhaften Konkurrenten auf dem Zettel.

Juventus verschiebt Fokus im Transferfenster

Seit dem feststehenden Abschied vom FC Bayern München gilt ein Wechsel Goretzkas in die Serie A als heißes Thema. Doch anstatt einer schnellen Einigung müssen sich der deutsche Nationalspieler und seine Berater in Geduld üben. Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, steht die Verpflichtung eines zentralen Mittelfeldspielers bei den Verantwortlichen in Turin aktuell nicht an erster Stelle.

Passend zum Thema

Die Bianconeri suchen demnach primär nach Verstärkungen für das Tor und den Angriff. Erst wenn diese beiden elementaren Baustellen im Kader geschlossen sind, rückt das Zentrum in den Fokus der Transferbemühungen. Für den routinierten DFB-Akteur bedeutet diese strategische Ausrichtung eine ungewisse Wartezeit, in der sich andere Türen schließen könnten.

Kessié bringt sich bei der Alten Dame in Stellung

Erschwerend kommt hinzu, dass Goretzka auf der Turiner Wunschliste keineswegs konkurrenzlos ist. Mit Franck Kessié drängt ein weiterer prominenter Akteur auf einen Wechsel in den Piemont. Der ivorische Nationalspieler ist nach dem Vertragsende beim saudischen Klub Al-Ahli in diesem Sommer ebenfalls zum Nulltarif auf dem Markt.

Der Ivorer, der knapp zwei Jahre jünger als sein deutscher Konkurrent ist, bringt reichlich internationale Erfahrung aus seinen Stationen beim AC Mailand und dem FC Barcelona mit. Laut Romano hat Kessié die Initiative ergriffen und sich in den vergangenen Wochen mehrfach proaktiv bei Juventus Turin angeboten. Ob der italienische Traditionsklub bei einem der beiden ablösefreien Strategen zuschlägt, bleibt bis zur Klärung der offensiven und defensiven Kaderbaustellen völlig offen.

Verwandte Beiträge

Warum Sportwetten-Magazin vertrauen?