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Leon Goretzka verlässt den FC Bayern München im kommenden Sommer. Während der Abschied des Mittelfeldspielers nach einer langen und erfolgreichen Ära bereits feststeht, kristallisiert sich nun ein konkreter Favorit für seine sportliche Zukunft heraus: Die AC Mailand macht sich offenbar berechtigte Hoffnungen auf einen Transfer des Routiniers.

Italienischer Traditionsklub in der Pole-Position

Wohin zieht es den zentralen Mittelfeldmann nach dem Ende seines Vertrages an der Isar? Der gut vernetzte Journalist Gianluca Di Marzio berichtet, dass die AC Mailand im Werben um den ablösefreien Spieler aktuell gute Karten besitzt. Auch wenn auf seiner Website noch zur Vorsicht gemahnt wird, mehren sich demnach die positiven Anzeichen für einen Wechsel in die Serie A. Detaillierte Vertragsinhalte sind bislang allerdings nicht an die Öffentlichkeit gedrungen.

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Gänzlich konkurrenzlos sind die Mailänder jedoch nicht. In den vergangenen Wochen wurde Goretzka immer wieder mit internationalen Top-Adressen in Verbindung gebracht. Neben Milans Ligakonkurrent Juventus Turin soll auch der FC Arsenal aus der englischen Premier League seine Fühler ausgestreckt haben.

Ein neues Kapitel nach großen Erfolgen in München

Dass sich die Wege zwischen dem FC Bayern und dem gebürtigen Bochumer trennen werden, hatte der deutsche Rekordmeister bereits Ende Januar offiziell bestätigt. Bayerns Sportdirektor Christoph Freund blickte lobend auf die gemeinsame Zeit zurück und betonte, wie extrem erfolgreich die Zusammenarbeit auf und neben dem Platz verlief. Gleichzeitig forderte er von der Mannschaft den vollen Fokus für die verbleibenden Wochen der laufenden Saison.

Goretzka selbst erklärte, dass der Sommer der ideale Zeitpunkt sei, um noch einmal ein neues Kapitel aufzuschlagen – sowohl als Fußballer als auch als Mensch. Der Rechtsfuß war im Sommer 2018 ablösefrei vom FC Schalke 04 nach München gewechselt. Seitdem absolvierte er beeindruckende 305 Pflichtspiele für die Münchner, erzielte dabei 49 Tore und durfte unlängst seine siebte Meisterschaft feiern. Nun wartet offenbar das Abenteuer Italien auf den erfahrenen Taktgeber.

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