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Der FC Liverpool bleibt im Transfer-Poker um Curtis Jones hart. Der englische Premier-League-Klub hat ein zweites offizielles Angebot von Inter Mailand für den 25-jährigen Mittelfeldspieler abgelehnt. Aktuell liegen die finanziellen Vorstellungen beider Traditionsvereine im Werben um den Engländer noch weit auseinander.

Millionen-Kluft: Liverpool bleibt bei seiner Preisvorstellung

Inter Mailand erweist sich die Suche nach einer Verstärkung für das Mittelfeld als äußerst zäh. Nachdem der italienische Meister zunächst mit einer Offerte zur Leihe inklusive Kaufoption gescheitert war, blitzten die Nerazzurri nun auch mit einem festen Angebot in Höhe von 25 Millionen Euro ab. Die Forderung der Reds ist unmissverständlich: Unter 40 Millionen Euro darf der sechsfache Nationalspieler die Anfield Road nicht verlassen. Sein aktueller Marktwert wird auf 35 Millionen Euro taxiert.

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Das Team von Inter-Cheftrainer Cristian Chivu muss finanziell somit deutlich nachbessern. Andernfalls ist Liverpool dem Vernehmen nach bereit, das Eigengewächs eher bis zum Vertragsende 2027 zu behalten und dann ablösefrei ziehen zu lassen, als ihn in diesem Sommer unter Wert abzugeben.

Dichtes Mittelfeld auf der Insel und in Italien

Obwohl Jones in der abgelaufenen Spielzeit in 49 Pflichtspielen für die Engländer auf dem Rasen stand – 28 Mal in der Startelf – und dabei drei Tore sowie drei Vorlagen beisteuerte, ist sein Stammplatz alles andere als sicher. Im zentralen Mittelfeld des aktuellen Tabellenfünften der Premier League herrscht enorme Konkurrenz. Mit Alexis Mac Allister, Dominik Szoboszlai, Ryan Gravenberch und Florian Wirtz buhlen gleich mehrere Top-Stars um die Spielminuten. Die Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung gerieten zuletzt ins Stocken, dennoch signalisiert der Klub Bereitschaft, Jones ein neues Arbeitspapier vorzulegen.

Ein Wechsel nach Mailand würde dem pfeilschnellen Engländer jedoch ebenfalls keinen Stammplatz garantieren. Auch beim aktuellen Spitzenreiter der Serie A ist das Zentrum hochkarätig besetzt. Neben etablierten Kräften wie Nicolò Barella, Piotr Zielinski und Henrikh Mkhitaryan investierte Inter erst kürzlich 23 Millionen Euro in Aleksandar Stanković vom FC Brügge. Jones, der erst der vierte Engländer in der Vereinshistorie der Mailänder wäre, müsste sich folglich auch in Italien einem harten Konkurrenzkampf stellen. Ob Inter einen dritten Vorstoß wagt, bleibt vorerst offen.

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