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Der Ablösepoker um Rodri spitzt sich zu. Manchester City verlangt nun 75 Millionen Euro für den spanischen Weltmeister, während Real Madrid ein deutlich niedrigeres Limit gesetzt hat. Obwohl sich der Mittelfeld-Star mit den Spaniern längst einig sein soll, hakt der Transfer an den Forderungen des englischen Top-Klubs.

Einigung mit dem Spieler, aber City pokert hoch

Manchester City lässt im Kampf um seinen Mittelfeld-Strategen nicht locker. Wie der TV-Sender Sky berichtet, haben die Verantwortlichen der Skyblues eine neue finanzielle Schmerzgrenze für einen Verkauf festgelegt. Erst ab einer Summe von stolzen 75 Millionen Euro sind die Engländer gesprächsbereit. Real Madrid hingegen sträubt sich gegen diese Preisvorstellung und ist dem Vernehmen nach nur gewillt, maximal 50 Millionen Euro auf den Tisch zu legen.

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Besonders brisant: Der 28-Jährige besitzt in Manchester noch ein gültiges Arbeitspapier bis zum Sommer 2027. Dennoch sollen sich der Taktgeber und die Königlichen über einen Wechsel in die spanische Hauptstadt bereits einig sein. Es schien zuletzt so, als hätte sich ManCity mit dem bevorstehenden Abgang seines langjährigen Leistungsträgers abgefunden, doch die klaffende Lücke zwischen Angebot und Nachfrage sorgt nun für eine Hängepartie.

Krönung bei der WM und Reals Mega-Umbruch

Dass Rodri einer der begehrtesten Spieler auf dem Markt ist, verwundert kaum. Erst im Sommer stellte der Spanier seine Weltklasse bei der Weltmeisterschaft eindrucksvoll unter Beweis. Als Herzstück im zentralen Mittelfeld führte er sein Team im Endspiel gegen Argentinien zum verdienten Titelgewinn und wurde im Anschluss völlig zu Recht als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet.

Für Real Madrid wäre die Verpflichtung des Weltmeisters das nächste kostspielige Puzzlestück in einem extrem ambitionierten Kader-Umbruch. Die Madrilenen haben sich bereits prominent verstärkt: Jose Mourinho wurde für 15 Millionen Euro von Benfica Lissabon als neuer Cheftrainer losgeeist. Auf dem Rasen rüstete der Verein mit Marc Cucurella (55 Millionen Euro) und Denzel Dumfries (20 Millionen Euro) kräftig nach. Zudem stießen Ibrahima Konate und Bernardo Silva ablösefrei zum Team.

Doch damit nicht genug: Der Wechsel von Yan Diomande von RB Leipzig zu Real Madrid steht mutmaßlich ebenfalls kurz vor dem Abschluss. Für den hochtalentierten Verteidiger werden wohl noch einmal über 100 Millionen Euro fällig. Ob im königlichen Budget danach noch Platz für die 75-Millionen-Euro-Forderung aus Manchester bleibt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

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