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Mats Hummels hat in seinem Podcast deutliche Worte für die gescheiterten Investoren-Pläne von FIFA-Präsident Gianni Infantino gefunden. Der deutsche Weltmeister von 2014 verurteilte das Vorhaben des Weltverbandes aufs Schärfste und warnte eindringlich vor den langfristigen Folgen für die Fußballfans.

Scharfe Kritik am Kurs des Weltverbandes

Die geplatzten Pläne zur Umstrukturierung und stärkeren Monetarisierung des Fußballs sorgen weiterhin für Nachbeben. In seinem Podcast „Alleine ist schwer“ bezeichnete Mats Hummels die Ideen von Gianni Infantino als „einen der größten Skandale in der Geschichte des Sports“. Der langjährige Bundesliga-Profi zeigte sich fassungslos über die Vorstellungen der FIFA-Spitze: „Wie kommst du auf diese Idee? Was geht in deinem Kopf vor, dass du denkst, das wäre okay?“

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Besonders die drohende Entfremdung des traditionellen Fußballs treibt den Ex-Dortmunder um. Für Hummels ist die alle vier Jahre stattfindende Fußball-Weltmeisterschaft das verbindendste Sportereignis überhaupt. Dass diese Tradition für rein kommerzielle Interessen geopfert werden sollte, nannte er schlichtweg „Wahnsinn“. Macht und Geld würden in diesem Kontext offenbar wie eine Droge wirken, konstatierte der Defensivspezialist.

Steigende Kosten drohen Fans aus den Stadien zu drängen

Ein zentraler Kritikpunkt des Abwehrspielers ist die finanzielle Belastung der Anhänger. Hummels warnte davor, dass die Entscheidungsträger den Sport aus Eigeninteresse „einmal komplett finanziell ausmelken“ könnten. Die logische Konsequenz sei, dass sich weite Teile der Gesellschaft Stadionbesuche in Zukunft schlicht nicht mehr leisten könnten. Diese Entwicklung beobachtete er laut eigenen Aussagen bereits als TV-Experte für MagentaTV im Rahmen von Turnieren in den USA, Mexiko und Kanada, wo ihn die teilweise leeren Ränge tief traurig stimmten.

Lob für die UEFA und düstere Prognose für Infantino

Trotz der alarmierenden Signale sieht der Weltmeister auch einen positiven Aspekt in der sportpolitischen Auseinandersetzung. Er lobte explizit den europäischen Fußballverband für sein hartes Einschreiten. „Ich liebe den großen UEFA-Widerstand; ich finde es richtig gut, wie aggressiv sie dagegen vorgegangen sind“, erklärte Hummels. Für den aktuellen FIFA-Präsidenten sieht er derweil eine schwere Zukunft voraus. Hummels geht fest davon aus, dass Infantino mit seinem massiv kritisierten Vorstoß sein eigenes Ende an der Spitze des Weltverbandes eingeleitet hat.

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