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Felix Nmecha steht offenbar ganz oben auf dem Wunschzettel von Newcastle United. Der Premier-League-Klub hat Borussia Dortmund laut Medienberichten bereits ein erstes Angebot für den deutschen Nationalspieler unterbreitet. Die Westfalen zeigen sich angesichts der millionenschweren Offerte aus England jedoch völlig unbeeindruckt.

Newcastle sucht Ersatz für Guimarães und Tonali

Nach den lukrativen Abgängen von Sandro Tonali (zu Tottenham Hotspur) und Bruno Guimarães (zum FC Arsenal) sucht Newcastle United händeringend nach Verstärkung für das zentrale Mittelfeld. Fast 200 Millionen Euro spülten die Verkäufe in die Kassen des Klubs von Nick Woltemade. Dieses frische Kapital soll nun in die Verpflichtung eines neuen Motors für die Schaltzentrale fließen. Laut Pay-TV-Sender Sky haben die Engländer ihr konkretes Interesse an Nmecha bereits hinterlegt und erste Kontakte zur Spielerseite geknüpft, um einen Wechsel auf die Insel auszuloten.

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Trotz des offiziellen Vorstoßes aus dem Norden Englands herrscht bei den Schwarz-Gelben keine Panik. Die Vereinsführung hat intern klare Leitplanken für einen möglichen Transfer des 25-Jährigen aufgestellt. Demnach sei man in Dortmund erst ab einer Ablösesumme jenseits der 120-Millionen-Euro-Marke überhaupt gesprächsbereit. Eine derartige Summe hat Newcastle in seiner gesamten Klubhistorie noch nie für einen einzigen Spieler investiert.

Auch BVB-Sportdirektor Ole Book betrachtet die aktuelle Situation äußerst gelassen. Einen Transfer halte er im höchsten Maße für unwahrscheinlich, betonte der Funktionär. Zwar könne es im Fußball theoretisch immer astronomische Summen geben, aber einen Abgang des Leistungsträgers in diesem Sommer schließe er ziemlich sicher aus.

Leistungssprung unter Kovac weckt Begehrlichkeiten

Das große Interesse aus der Premier League kommt derweil nicht überraschend. Der Mittelfeldmann hat in der abgelaufenen Spielzeit unter Trainer Niko Kovac einen enormen sportlichen Sprung verzeichnet. Diese Entwicklung machte ihn nicht nur in Dortmund zur absoluten Stammkraft, sondern beförderte ihn auch in der deutschen Nationalmannschaft in die erste Elf. Selbst beim jüngsten WM-Debakel gehörte der dynamische Spielmacher noch zu den besten Akteuren im DFB-Dress.

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