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Oliver Glasner steht unmittelbar vor einer schnellen Rückkehr auf die Trainerbank. Der 51-jährige Österreicher soll den Chefposten beim Premier-League-Klub Nottingham Forest übernehmen und den bisherigen Amtsinhaber Vítor Pereira ablösen. Die Verhandlungen zwischen dem Verein und dem Erfolgscoach sind laut übereinstimmenden Berichten bereits weit fortgeschritten.

Nachfolge von Vítor Pereira in Nottingham

Für Nottingham Forest markiert die bevorstehende Verpflichtung einen klaren Neustart. Unter dem aktuellen Trainer Vítor Pereira beendete der Traditionsklub die abgelaufene Saison lediglich auf dem 16. Tabellenplatz. Nun soll Glasner das Team, das mit einem Kaderwert von knapp 593 Millionen Euro und Neuzugängen wie Luca Netz durchaus Potenzial besitzt, wieder in ruhigere und erfolgreichere Fahrwasser führen. Der Verein hatte zuletzt durch den Einzug in das Halbfinale der Europa League bewiesen, wozu die Mannschaft an guten Tagen in der Lage ist.

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Erfolgreicher, aber zäher Abschied von Crystal Palace

Für den Salzburger wäre es die zweite Trainerstation in der englischen Eliteliga. Zuvor erlebte er bei Crystal Palace eine äußerst erfolgreiche, am Ende aber auch komplizierte Zeit. Zwar dementierte der Übungsleiter, dass sein zum Jahreswechsel beschlossener Abgang rein auf die Transferpolitik der Londoner zurückzuführen sei, doch der Substanzverlust war spürbar. Die lukrativen Verkäufe von Leistungsträgern wie Eberechi Eze, der für 69 Millionen Euro zum FC Arsenal wechselte, und Marc Guéhi, den es für 23 Millionen Euro zu Manchester City zog, schwächten die Mannschaft entscheidend.

Trotz dieser Abgänge liest sich die Bilanz des Österreichers bei den Eagles herausragend: Nach dem Gewinn des FA Cups in der Vorsaison triumphierte er mit Crystal Palace in diesem Jahr in der Conference League. Bereits 2022 hatte der Ex-Coach des VfL Wolfsburg und des LASK mit Eintracht Frankfurt durch den Sieg in der Europa League Historisches erreicht.

Nottingham statt DFB-Auswahl

Die beeindruckende Titelsammlung des 51-Jährigen hatte ihn zuletzt sogar in den Fokus von Nationalmannschaften gerückt. Nach dem frühen Aus der deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft wurde sein Name als möglicher Nachfolger von Julian Nagelsmann gehandelt, sollte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) eine Veränderung anstreben. Mit der nun bevorstehenden Einigung mit Nottingham Forest dürfte das Kapitel Vereinsfußball für den begehrten Taktikexperten jedoch nahtlos weitergehen.

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