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Der FC Bayern München soll ein Auge auf die vertragliche Situation von Vinícius Júnior bei Real Madrid geworfen haben. Nach Informationen des Transfer-Reporters Ekrem Konur beobachten die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters die ins Stocken geratenen Vertragsverhandlungen des brasilianischen Superstars ganz genau.

Gehaltsstreit bei Real Madrid: Zieht es den Brasilianer weg?

Aktuell ist Vinícius Júnior noch bis zum Sommer 2027 an die Königlichen gebunden. Doch die Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung scheinen eine heikle Hürde erreicht zu haben. Der 25-jährige Brasilianer fordert dem Vernehmen nach ein Gehalt auf Augenhöhe mit seinem Teamkollegen Kylian Mbappé. Die Klubführung von Real Madrid lehnt diesen Wunsch bislang ab. Nach Abschluss der laufenden Weltmeisterschaft sollen die Parteien jedoch erneut an den Verhandlungstisch zurückkehren.

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Seit seinem Wechsel von Flamengo in die spanische Hauptstadt im Jahr 2018 hat sich der pfeilschnelle Linksaußen zu einem der besten Spieler der Welt entwickelt. In 375 Pflichtspielen für Madrid erzielte er beeindruckende 128 Tore und drückte dem Spiel der Spanier nachhaltig seinen Stempel auf.

Mega-Transfer an die Isar gilt als unwahrscheinlich

Laut Konur bereitet die ungeklärte Zukunftsfrage der Vereinsspitze in Madrid durchaus Sorgen. Real-Präsident Florentino Pérez sei demnach absolut unzufrieden mit dem Risiko, den Angreifer an seinem Vertragsende ablösefrei zu verlieren. Aus diesem Grund erwägt der spanische Topklub angeblich sogar einen vorzeitigen Verkauf im kommenden Sommer.

Dass der FC Bayern jedoch tatsächlich zuschlägt, bleibt ein überaus wildes Gerücht. Ein Transfer in dieser finanziellen Größenordnung sprengt den üblichen Rahmen der Münchner. Zumal der Bundesligist sein Budget anderweitig verplant hat: Die bevorstehenden Verpflichtungen von Linksverteidiger Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt und Mittelfeldakteur Ismael Saibari von der PSV Eindhoven sollen bereits rund 110 Millionen Euro verschlingen.

Hainer schließt Olise-Verkauf kategorisch aus

Gleichzeitig denken die Bayern-Bosse nicht im Traum daran, durch prominente Abgänge die Kasse für einen neuen Superstar zu füllen. Besonders Michael Olise, der noch bis 2029 an der Isar gebunden ist und viel Geld in die Kassen spülen würde, steht nicht zum Verkauf.

Vereinspräsident Herbert Hainer fand dazu in der Abendzeitung klare Worte. Sollte Florentino Pérez einen Transfer des Franzosen im Kopf haben, könne er sich dieses Vorhaben sparen, da man den Offensivspieler schlichtweg nicht abgeben werde. Trotz dieser deutlichen Ansage betonte der 71-jährige Hainer das weiterhin sehr gute Verhältnis zwischen den Verantwortlichen beider europäischer Schwergewichte.

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